CooperCompanies-CEO Al White trat mit sofortiger Wirkung am 27. Oktober 2026 zurück. Das Medizintechnikunternehmen ernannte Verwaltungsratsmitglied Walt Rosebrough zum Executive Chairman und leitete die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger ein.
Wichtige Erkenntnisse
- Rosebrough wird das Tagesgeschäft beaufsichtigen, bis ein dauerhafter CEO ernannt ist.
- Der ehemalige Johnson-&-Johnson-Manager Shlomi Nachman soll am 8. Dezember 2026 in den Verwaltungsrat eintreten.
- Die Mitteilung des Unternehmens enthielt widersprüchliche Angaben dazu, auf welches Geschäftsjahr sich die bestätigte Prognose bezog.
Suche nach einem neuen CEO bei CooperCompanies beginnt
White trat auch als Verwaltungsratsmitglied zurück, bleibt jedoch bis zum 1. April 2027 als strategischer Berater beschäftigt. Rosebrough, der im Januar 2026 in den Verwaltungsrat eintrat, ist CEO emeritus des Medizintechnikunternehmens STERIS.
Dem Ausschuss des Verwaltungsrats für die CEO-Suche gehören Lawrence Kurzius, Cynthia Lucchesse und Teresa Madden an. Die Personalberatung Russell Reynolds unterstützt den Prozess.
Rosebrough sagte, die jüngste Geschäftsentwicklung des Unternehmens habe den Erwartungen nicht entsprochen und der Verwaltungsrat sei der Ansicht gewesen, dass Maßnahmen erforderlich seien. CooperCompanies betreibt das Kontaktlinsengeschäft CooperVision sowie das Geschäft CooperSurgical für Fruchtbarkeit und Frauengesundheit.
Änderungen im Verwaltungsrat für 2027 geplant
Nachman, ein ehemaliger Johnson-&-Johnson-Manager, zu dessen Zuständigkeiten auch Geschäftsbereiche für Sehhilfen gehörten, soll am 8. Dezember 2026 unabhängiges Verwaltungsratsmitglied werden.
Barbara Carbone, Colleen Jay und Robert Weiss beabsichtigen nicht, sich bei der Jahreshauptversammlung 2027 zur Wiederwahl zu stellen. CooperCompanies plant, sieben Verwaltungsratsmitglieder zu nominieren, darunter Rosebrough und Nachman.
Angabe zur Prognose ist widersprüchlich
Im Hauptteil der Unternehmensmitteilung hieß es, die am 9. September 2026 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2026 sei bestätigt worden. In der Überschrift wurde dagegen auf die Prognose für das Geschäftsjahr 2028 verwiesen. Die Mitteilung enthielt keine Prognosewerte.
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