Asiens Aktienmärkte fielen im Handel am 30. Oktober 2026. Der südkoreanische Kospi verlor mehr als 3 %, da Chip-Hersteller nachgaben. Auch US-Aktienfutures tendierten nach Geschäftszahlen aus dem Technologiesektor und starken Kursverlusten von Amazon und Intel nach Börsenschluss schwächer.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,3 % nach, während Nasdaq-100-Futures 1,5 % verloren.
  • Intel brach im nachbörslichen Handel nach der Veröffentlichung seiner Ergebnisse um 23 % ein, Amazon verlor 7,3 %.
  • Der Yen notierte vor dem Zinsentscheid der Bank of Japan bei etwa 157,90 je Dollar.

Asiens Aktienmärkte folgen den Kursverlusten bei US-Technologieaktien

Samsung Electronics und SK hynix gaben nach, während der Kospi die Verluste in der Region anführte. Futures auf den S&P 500 lagen 0,6 % im Minus, neben dem stärkeren Rückgang der Nasdaq-100-Futures.

Die Kursbewegungen folgten auf eine schwächere Sitzung in den USA am 29. Oktober, als sowohl der Nasdaq 100 als auch der Philadelphia Semiconductor Index jeweils 1,4 % verloren und der S&P 500 um 0,3 % nachgab. Dennoch legten mehr als 400 Mitglieder des S&P 500 zu, was darauf hindeutet, dass sich die Verluste auf Teile des Marktes konzentrierten.

Geschäftszahlen rücken Technologieausgaben in den Fokus

Amazon verlor im nachbörslichen Handel 7,3 %, da die Ausgaben stiegen und sich das Wachstum seines Onlinegeschäfts verlangsamte. Intel brach um 23 % ein, nachdem das Unternehmen eine Umsatzprognose abgegeben hatte, die unter den Schätzungen lag.

In der Veröffentlichung der Ergebnisse von Intel für das dritte Quartalmeldete das Unternehmen einen Umsatz von 16,5 Milliarden US-Dollar und prognostizierte für das vierte Quartal einen Umsatz von 15,0 bis 16,0 Milliarden US-Dollar. Finanzvorstand David Zinsner sagte, das Unternehmen gehe davon aus, dass die Abschwächung im PC-Markt mindestens bis in die erste Hälfte des Jahres 2027 anhalten werde.

Greg Boland, Marktstratege bei Moomoo, sagte, Anleger suchten nach klareren Belegen dafür, dass umfangreiche Technologieinvestitionen Gewinne und Cashflow hervorbringen würden. Die Marktbewegungen folgten auf die Veröffentlichung der Geschäftszahlen, belegen jedoch keine einzelne Ursache für die Rückgänge.

Anleihen und Währungen vor dem Zinsentscheid der BOJ

US-Staatsanleihen legten am 29. Oktober zu, wobei die Renditen zweijähriger Papiere um bis zu 10 Basispunkte fielen. Australische Staatsanleihen folgten der Bewegung bei US-Staatsanleihen, während ein Dollarindex im frühen Handel am 30. Oktober um 0,1 % nachgab.

Der Yen schwächte sich vor dem Zinsentscheid der Bank of Japan leicht ab und notierte bei etwa 157,90 je Dollar. In den Vereinigten Staaten zeigten am 29. Oktober veröffentlichte Daten, dass der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben im September gegenüber dem Vormonat um 0,5 % gestiegen war.

Nächster Meilenstein

Der Zinsentscheid der Bank of Japan war das nächste geplante Ereignis, das die Märkte im Blick behalten sollten.

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