Google hat am 15. Oktober 2026 mit der Einführung von Universal Cart in den Vereinigten Staaten begonnen. Damit werden Produkte verschiedener Händler in einer zentralen Einkaufsübersicht in Google Search und der Gemini-App zusammengeführt. Das Tool speichert die von Kundinnen und Kunden vorgemerkten Artikel über mehrere Besuche hinweg und bietet Preisalarme, Benachrichtigungen bei wieder verfügbaren Produkten sowie Bezahlmöglichkeiten.

Die wichtigsten Punkte

  • Die Einführung in den USA umfasst Google Search und die Gemini-App.
  • Kundinnen und Kunden können Produkte verschiedener Händler speichern und Preis- sowie Bestandsbenachrichtigungen erhalten.
  • Käufe können bei teilnehmenden Händlern über Google Pay oder auf den Websites der Händler abgeschlossen werden.

Inhaltsverzeichnis

Universal Cart bündelt gespeicherte Produkte an einem Ort

Googles Ankündigung zur Einführung von Universal Cart beschreibt einen gemeinsamen Warenkorb, in dem Produkte sowohl in Search als auch in Gemini gespeichert bleiben. Kundinnen und Kunden können beim Stöbern in Search einen Artikel speichern, über Gemini einen weiteren hinzufügen und später zurückkehren, ohne die Liste neu erstellen zu müssen.

Die praktische Neuerung ist die nahtlose Nutzung über Googles Einkaufsdienste hinweg: Produkte verschiedener Geschäfte befinden sich an einem Ort, statt über Browser-Tabs und Screenshots verteilt zu sein. Google hatte das Tool Anfang 2026 vorgestellt; mit der Ankündigung im Oktober beginnt die Einführung in den USA.

AngabeDetails
Einführungsdatum15. Oktober 2026.
Startmarkt und DiensteVereinigte Staaten, in Google Search und der Gemini-App.
Grundlage der ProduktdatenGoogle zufolge umfasst der Shopping Graph mehr als 60 Milliarden laufend aktualisierte Produkteinträge.
BezahltechnologieDie Bezahlfunktion des Warenkorbs basiert auf dem Universal Commerce Protocol.

Preisalarme und Zahlungsvorschläge erweitern den Warenkorb

Google zufolge nutzt der Warenkorb den Shopping Graph, um gespeicherte Produkte zu beobachten und Benachrichtigungen zu senden, wenn Preise sinken oder nicht verfügbare Artikel wieder auf Lager sind. So können Kundinnen und Kunden eine Liste über längere Zeit verfolgen, statt den Warenkorb nur unmittelbar vor einem Kauf zu nutzen.

Der Warenkorb basiert außerdem auf Google Wallet und kann Zahlungsmethoden anhand der Kartenvorteile vorschlagen. Google zufolge zeigt er relevante Aktionscodes direkt im Warenkorb an. Diese Funktionen sollen Kundinnen und Kunden dabei helfen, verfügbare Einsparmöglichkeiten zu erkennen; sie garantieren jedoch nicht, dass bei jedem Kauf der niedrigste Preis erzielt wird.

Händler bleiben für Bestellungen verantwortlich

Kundinnen und Kunden können bei teilnehmenden Händlern mit Google Pay bezahlen oder Artikel in den Warenkorb eines Händlers übertragen und die Transaktion auf dessen Website abschließen. Google nennt Nike, Sephora, Target, Ulta Beauty, Walmart, Wayfair und zahlreiche Shopify-Händler als Anbieter dieser Bezahlmöglichkeiten.

Ein gemeinsamer Warenkorb macht Google nicht zum Verkäufer. Unabhängig davon, welchen Bezahlweg Kundinnen und Kunden wählen, bleiben die Händler die Verkäufer der Waren und stellen Bestellbestätigungen aus sowie Kundendienst bereit. Dieser Unterschied ist wichtig, wenn Kunden Unterstützung zu einer Bestellung benötigen.

Fazit

Die Einführung verbindet das Speichern und Beobachten von Produkten mit dem Bezahlvorgang in zwei Google-Diensten, während die Händler für den Verkauf verantwortlich bleiben. Während die Einführung in den USA voranschreitet, kommt es für Kundinnen und Kunden vor allem darauf an, ob der gewählte Händler den Bezahlvorgang im Warenkorb unterstützt oder den Abschluss auf der eigenen Website verlangt.

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