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Binance-Futures-Gebühren: Maker, Taker und Gesamtkosten berechnen

Berechnen Sie Futures-Handelsgebühren je Ausführung und für Eröffnung und Schließung, trennen Sie Funding- und Liquidationskosten und prüfen Sie BNB-Rabatte anhand der geltenden Gebührenübersicht.

Die Gebühren bei Binance Futures beginnen mit der Handelsgebühr für jede erfolgte Ausführung. Der geltende Satz hängt vom Kontrakt, der Gebührenstufe, der Ausführung als Maker oder Taker sowie möglichen Rabatten oder Aktionen ab. Sowohl das Eröffnen als auch das Schließen einer Position kann eine Handelsgebühr verursachen. Funding-Zahlungen und liquidationsbezogene Kosten sind separate Posten.

Dieser Leitfaden zeigt, wie Sie diese Kosten berechnen und mit einem Handelsdatensatz abgleichen. Die öffentlich zugänglichen Gebührensätze wurden am 23. Oktober 2026 geprüft. Die folgenden Beispiele sind erfundene Berechnungen, keine von uns ausgeführten Trades, und umfassen nicht alle möglichen Kosten. Die Verfügbarkeit von Futures hängt von Ihrer Rechtsordnung und Ihrem Konto ab; Hebelwirkung kann zu schnellen Verlusten führen.

Wie hoch sind die aktuellen Handelsgebühren bei Binance Futures?

Die offizielle Futures-Gebührentabelle zeigte bei der Prüfung die folgenden Sätze für reguläre Nutzer mit USDT-Margin. Dies ist eine datierte Referenz für diese Tabellenzeile, kein allgemeingültiger Satz für sämtliche Binance-Futures-Kontrakte oder Konten.

Ausführung mit USDT-MarginStandardsatzAngezeigter Satz mit BNB-Rabatt
Maker0,0200%0,0180%
Taker0,0500%0,0450%

Dieselbe Seite zeigte separate Aktionsspalten für USDC/USD1 sowie eine Aktion für U-margined-Kontrakte. Dabei handelt es sich um andere Produkte und Bedingungen. Wählen Sie vor der Berechnung eines tatsächlichen Trades den Kontrakt und die zutreffende Gebührenstufe aus und lesen Sie die entsprechende Zeile sowie die Aktionsbedingungen erneut. Ersetzen Sie die aktuelle Gebührenübersicht nicht durch einen älteren Satz aus einem Suchergebnis-Ausschnitt.

Eine hilfreiche Dokumentation des Gebührensatzes enthält das Prüfdatum, das Kontraktsymbol, die Kontostufe, den Maker-/Taker-Satz und die Rabatteinstellung. Bewahren Sie diese Angaben zusammen mit Ihrer Berechnung auf. Weicht eine spätere Gebühr ab, lässt sich damit erkennen, welche Annahme zu prüfen ist, statt nur einen unerklärten Prozentsatz vorliegen zu haben.

Maker und Taker beschreiben die Ausführung, nicht nur Orderbezeichnungen

Die offizielle Anleitung zur Gebührenberechnung unterscheidet zwischen dem Bereitstellen von Liquidität und dem Nutzen vorhandener Liquidität. Eine Limit-Order kann sofort gegen bereits im Orderbuch liegende Orders ausgeführt werden. Die Bezeichnung „Limit“ belegt nicht, dass alle Ausführungen dieser Order zum Maker-Satz abgerechnet werden.

Die Anleitung zu Futures-Ordertypen erläutert Post Only: Dieser Ordertyp soll Liquidität bereitstellen und wird storniert, wenn er sofort mit einer Gegenorder zusammengeführt würde. Er garantiert nicht, dass die Order später ausgeführt wird. Eine potenziell niedrigere Handelsgebühr ist nicht mit einem garantierten Ausführungspreis oder einem gesicherten Ausstieg gleichzusetzen.

Zwei Ausführungen einer Order können getrennte Maker- und Taker-Gebühren haben
Veranschaulichung: Eine Taker-Ausführung über 600 USDT zu 0,05% kostet 0,30 USDT; eine Maker-Ausführung über 400 USDT zu 0,02% kostet 0,08 USDT. Die gesamte Handelsgebühr beträgt 0,38 USDT.

Würde man bei dieser hypothetischen Aufteilung den Taker-Satz auf die gesamten 1000 USDT anwenden, ergäben sich 0,50 USDT. Mit dem Maker-Satz für den gesamten Betrag ergäben sich 0,20 USDT. Keines dieser Ergebnisse bildet die tatsächlich angenommene Mischung ab. Berechnen Sie zuerst jede Ausführung einzeln und addieren Sie dann die Ergebnisse.

So berechnen Sie die Handelsgebühr einer ausgeführten Transaktion

Beim Standardbeispiel mit USD-Margin lautet die Berechnung: Menge multipliziert mit dem Ausführungspreis multipliziert mit dem geltenden Gebührensatz. Wandeln Sie einen Prozentsatz in seine Dezimalform um: 0,05% entspricht 0,0005. Ein vor der Auftragserteilung angezeigter Preis ist nicht unbedingt der endgültige Ausführungspreis.

Die Berechnungsanleitung von Binance nennt für Kontrakte mit COIN-Margin eine andere Berechnung des Kontraktwerts: Kontraktanzahl multipliziert mit dem Kontraktmultiplikator, geteilt durch den Ausführungspreis und anschließend multipliziert mit dem Gebührensatz. Verwenden Sie den tatsächlichen Multiplikator und die Abrechnungseinheiten des jeweiligen Kontrakts. Übertragen Sie ein USDT-Ergebnis nicht in eine Spalte für BTC-Gebühren.

Notieren Sie in Ihrem eigenen Berechnungsblatt die Einheiten neben jeder Eingabe. „Menge“ kann bei einem Produkt Einheiten des Basiswerts und bei einem anderen die Anzahl der Kontrakte bedeuten. Formulieren Sie die Berechnung erst, nachdem Sie diesen Unterschied geklärt haben. Ein rechnerisch sauberes Ergebnis mit der falschen Einheit bleibt eine falsche Gebührenschätzung.

Für Eröffnung und Schließung zählen beide Ausführungswerte

Nehmen wir an, eine hypothetische Position wird mit einem Ausführungswert von 2000 USDT eröffnet und mit 2100 USDT geschlossen. Beide Ausführungen erfolgen annahmegemäß zum beispielhaften Taker-Satz von 0,05%, ohne Rabatt. Die Gebühr für die Eröffnung beträgt 1,00 USDT; die Gebühr für die Schließung beträgt 1,05 USDT.

Unterschiedliche Nominalwerte bei Einstieg und Ausstieg führen zu unterschiedlichen Handelsgebühren
Erfundenes Beispiel: 2000 × 0,0005 = 1,00; 2100 × 0,0005 = 1,05. Die gesamte Handelsgebühr beträgt 2,05 USDT vor Funding und sonstigen Kosten.
AusführungAusführungswertSatzHandelsgebühr
Eröffnung2000 USDT0,05%1,00 USDT
Schließung2100 USDT0,05%1,05 USDT
Gesamt4100 USDT HandelsumsatzSeparat angewendet2,05 USDT

Durch bloßes Verdoppeln der Eröffnungsgebühr würden hier 0,05 USDT fehlen. Die Differenz entsteht durch den veränderten Ausführungswert, nicht durch einen rätselhaften zusätzlichen Satz. Legen Sie bei Teilschließungen für jede Ausführung eine eigene Zeile an und halten Sie die verbleibende Position vom bereits abgeschlossenen Handelsumsatz getrennt.

Diese Zahlen beschreiben ausschließlich die Handelsgebühr. Sie ergeben noch keinen Nettogewinn. Eine Ergebnisanzeige kann Kosten je nach Kennzahl einbeziehen oder ausschließen. Prüfen Sie deshalb deren Definition, bevor Sie dieselbe Handelsgebühr ein zweites Mal abziehen.

Vervielfacht der Hebel die Gebühr?

Sobald der ausgeführte Nominalwert bekannt ist, dürfen Sie ihn nicht noch einmal mit dem Hebel multiplizieren. Betrachten Sie zwei hypothetische Positionen mit demselben Ausführungswert von 2000 USDT und demselben Satz von 0,05%. Bei beiden entsteht eine Handelsgebühr von 1 USDT. Unterschiedliche Margin-Anforderungen ändern diese Rechnung nicht.

Derselbe ausgeführte Nominalwert ergibt beim selben Satz dieselbe Handelsgebühr
Gleicher Nominalwert: 2000 USDT zu 0,05% ergeben 1 USDT. Gleiche Margin ist ein anderer Vergleich, da eine größere Position auch die Berechnungsgrundlage der Gebühr erhöht.

Ändern wir nun die Fragestellung: Angenommen, 200 USDT Margin entsprechen in einem vereinfachten Beispiel einem Positionswert von 2000 USDT und in einem anderen 4000 USDT. Bei 0,05% betragen die Handelsgebühren 1 und 2 USDT. Sie unterscheiden sich, weil die zweite Position größer ist. Dies lässt Margin-Puffer und börsenspezifische Anforderungen außer Acht und ist keine Empfehlung zur Positionsgröße.

Dieser Unterschied erklärt auch, warum eine gemessen am Nominalwert kleine prozentuale Gebühr im Verhältnis zur hinterlegten Margin erheblich sein kann. Gebühren sind nur ein Aspekt; ein höherer Hebel verändert das Liquidationsrisiko. Der Leitfaden zur Funktionsweise von Futures behandelt die weitergehenden Positionsrisiken.

Handelsgebühr, Funding und Liquidation sind getrennte Posten

Die Übersicht zu Futures-Kosten trennt Handelsgebühren, Funding und eine mit der Liquidation verbundene Gebühr namens Insurance Clearance. Die geltenden Liquidationsregeln und Gebührensätze hängen vom Produkt ab. Dieser Leitfaden nennt keinen allgemeingültigen Liquidationsprozentsatz.

Der Funding-Leitfaden erklärt, dass Funding zwischen Inhabern entgegengesetzter Positionen übertragen wird; Binance erhebt für diese Übertragung keine Servicegebühr. Bei Positionen mit USD-Margin verwendet die Berechnung den auf dem Markpreis beruhenden Positionswert. Funding kann gezahlt oder empfangen werden, und das Intervall kann je nach Kontrakt variieren.

Ausführungsgebühren, Funding und sonstige Kosten in getrennten Buchungsspalten erfassen
1 erfasst die Ausführungsgebühr. 2 erfasst gezahltes oder erhaltenes Funding. 3 erfasst weitere anfallende Gebühren. Slippage bei der Ausführung erfordert einen eigenen Vergleich mit einem gewählten Referenzpreis.

Beginnen Sie eine hypothetische Kostenprüfung mit der zuvor berechneten Handelsgebühr von 2,05 USDT. Werden 0,40 USDT Funding gezahlt, summieren sich diese beiden zahlungswirksamen Kosten auf 2,45 USDT. Werden stattdessen 0,40 USDT Funding empfangen, betragen die Nettokosten 1,65 USDT. Keines der Beispiele berechnet den Handelsgewinn oder prognostiziert den nächsten Funding-Satz.

Slippage ist wiederum etwas anderes: Vergleichen Sie den erzielten Preis mit einer ausdrücklich gewählten Referenz. Sie ist nicht unbedingt eine separat berechnete Gebühr. Halten Sie den Zeitstempel der Referenz fest und werten Sie eine günstige Preisbewegung nach der Ausführung nicht als Beleg dafür, dass die Börse zu viel berechnet hat.

Bedingungen für BNB, VIP und Empfehlungen

Laut den FAQ zur Gebührenzahlung mit BNB können berechtigte Futures-Trades einen BNB-Rabatt von bis zu 10% erhalten. Die detaillierten Bildschirmabbildungen behandeln überwiegend Spot und sind daher kein Beleg für die Futures-Einstellung. Prüfen Sie die entsprechende Futures-Einstellung und das erforderliche Guthaben; die FAQ zur Futures-Berechnung verlangen ausreichend BNB auf dem Futures-Konto.

Ein Rabatt von 10% auf eine hypothetische rabattberechtigte Gebühr von 1 USDT lässt 0,90 USDT übrig. Er verringert nicht den Kaufwert einer Position von 2000 USDT um 10%. Ist ein Rabatt nicht verfügbar, deaktiviert oder auf das Produkt nicht anwendbar, rechnen Sie mit dem geltenden Satz ohne Rabatt.

Die Ankündigung der U-margined-Aktion ist produktspezifisch und nennt eigene Teilnahmebedingungen. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich ein Aktionsprozentsatz, eine VIP-Stufe und ein Empfehlungsangebot automatisch addieren. Insbesondere müssen auf der VELIX-Empfehlungsseite die Bedingungen für das konkrete Konto, Produkt und die Region geprüft werden; ein Spot-Vorteil belegt keinen Futures-Rabatt.

So untersuchen Sie eine scheinbar falsche Gebühr

Verwenden Sie den Datensatz der ausgeführten Transaktion, nicht nur die Ansicht zur Auftragserteilung. Die offizielle Dokumentation zu Handelsdatensätzen von Binance unterscheidet zwischen Handelsgebühr, Gebührenwährung, Maker-Status, Menge und Ausführungspreis. Diese Felder eignen sich für den Abgleich, unabhängig davon, ob Sie den Verlauf in der Benutzeroberfläche oder einen vorhandenen Export prüfen.

  1. Ermitteln Sie den Kontrakt und die genauen erfolgten Ausführungen.
  2. Prüfen Sie den Maker-/Taker-Status und die damals geltende Gebührenstufe.
  3. Halten Sie die belastete Währung und den Betrag zusammen; addieren Sie unterschiedliche Währungen nicht direkt.
  4. Überprüfen Sie das relevante Rabattguthaben, die Einstellung und die Bedingungen.
  5. Trennen Sie Handelsgebühren von Funding und anderen Einträgen im Transaktionsverlauf.

Wenn Sie Kosten in eine gemeinsame Berichtswährung umrechnen, dokumentieren Sie den Umrechnungskurs und den Zeitpunkt. Eine unerklärte Währungsumrechnung kann wie eine Gebührenabweichung aussehen. Bewahren Sie die Originalabrechnung auf und wenden Sie sich bei ungeklärten Differenzen mit den entsprechenden Handelskennungen an den offiziellen Support.

Häufig gestellte Fragen

Fällt bei einer nicht ausgeführten Limit-Order eine Ausführungsgebühr an?

Die Gebührenberechnung bezieht sich auf erfolgte Ausführungen. Wurde eine Order vor ihrer Stornierung teilweise ausgeführt, gehört dieser ausgeführte Teil weiterhin in die Berechnung. Prüfen Sie den Datensatz, statt anzunehmen, eine Stornierung bedeute, dass nichts gehandelt wurde.

Ist eine Maker-Ausführung insgesamt immer am günstigsten?

Ein niedrigerer Gebührensatz allein beantwortet diese Frage nicht. Auch die Ausführungswahrscheinlichkeit, der erzielte Preis und das Risiko während der Wartezeit sind wichtig. Dieser Artikel vergleicht Kosten, ohne zusätzliche Trades oder eine bestimmte Orderstrategie zu empfehlen.

Kann ich diese Tabelle nächsten Monat verwenden?

Prüfen Sie die offizielle Gebührenseite und Ihr Konto erneut, bevor Sie sich darauf verlassen. Die obige Tabelle ist ein datierter Nachweis; die Beispiele zeigen dagegen Rechenverfahren, die sich mit aktuellen Eingaben wiederverwenden lassen.

Affiliate-Offenlegung: FinanceVelix kann über seinen Binance-Empfehlungslink eine Provision erhalten. Es gelten konto-, produkt- und regionsabhängige Bedingungen. Die Berechnungen dienen der Information und sind keine Empfehlung, Futures zu handeln oder den Handelsumsatz zu erhöhen.

Offizielle Quellen zur Finanzbildung

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