Die Ergebnisse von Aalberts für das dritte Quartal 2026 wiesen einen Umsatz von 823,3 Millionen EUR aus, was einem organischen Wachstum von 13,0 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. In der Mitteilung vom 22. Oktober meldete das Unternehmen ein EBITA von 113,8 Millionen EUR und eine EBITA-Marge von 13,8 %; organisches Wachstum und Margen verbesserten sich in allen drei Segmenten.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Der Umsatz im dritten Quartal erreichte 823,3 Millionen EUR bei einem organischen Wachstum von 13,0 %.
  • Investitionen im Zusammenhang mit KI beschleunigten die Nachfrage nach Halbleitern, während die Aktivität in der Automobilindustrie und im Wohnungsbau stabil blieb.
  • Aalberts erwartet ein verbessertes organisches Gesamtjahreswachstum und eine höhere EBITA-Marge, vorbehaltlich der aktuellen Endmarktbedingungen.

Inhaltsverzeichnis

Aalberts-Ergebnisse spiegeln eine stärkere Nachfrage, aber eine uneinheitliche Entwicklung im Baugeschäft wider

Vorstandsvorsitzender Stéphane Simonetta sagte, die Endmarktbedingungen seien in den Bereichen Rechenzentren, Luft- und Raumfahrt, Stromerzeugung, Verteidigung und Halbleiter weiterhin positiv. Im Halbleiterbereich beschleunigte sich die Kundennachfrage aufgrund KI-bezogener Investitionen weiter.

Die Entwicklung verlief nicht in allen Geschäftsbereichen einheitlich. Simonetta bezeichnete die Entwicklung im Baugeschäft als uneinheitlich, während ein günstiger Produktmix die EBITA-Margen in den Bereichen Industrie und Halbleiter stützte. Das Unternehmen erklärte, seine Wertschöpfungsmarge habe sich auf einem guten Niveau gehalten.

Kapazitätsinvestitionen gehen mit operativen Veränderungen einher

Aalberts investiert in Fertigungskapazitäten in Europa, Nordamerika und Südostasien, um die höhere Nachfrage nach Produkten, Lösungen und Dienstleistungen zu bedienen, die attraktiven Endmärkten ausgesetzt sind. Gleichzeitig setzt das Unternehmen seine Programme zur operativen Exzellenz und zur Optimierung des Produktionsstandortsnetzes in den Segmenten Bau und Industrie fort.

Simonetta sagte, Aalberts sei mit positiver Dynamik und einem soliden Auftragsbestand in das Schlussquartal gestartet. Auf Grundlage der aktuellen Endmarktbedingungen sei das Management weiterhin zuversichtlich, dass sich das organische Gesamtjahreswachstum und die EBITA-Marge gegenüber dem Vorjahr verbessern würden, während das Unternehmen seine Strategie „thrive 2030“ weiter umsetze.

Rückkauf abgeschlossen; Einziehung der Aktien weiterhin geplant

In der Mitteilung wurde außerdem der Abschluss eines Aktienrückkaufs zur Kapitalherabsetzung erwähnt, über den zuvor am 12. Oktober berichtet worden war. Die Rückkäufe liefen vom 27. Februar bis zum 9. Oktober 2026 und umfassten 2.068.007 Aktien mit einem Gesamtwert von 74.999.387 EUR.

Aalberts beabsichtigt, die zurückgekauften Aktien einzuziehen; aus der Mitteilung ging nicht hervor, dass die Einziehung bereits abgeschlossen wurde.

Fazit

Aalberts geht mit stärkerem organischem Wachstum und verbesserten Margen in das Schlussquartal, auch wenn die Entwicklung im Baugeschäft uneinheitlich bleibt. Die Zuversicht für das Gesamtjahr beruht auf den aktuellen Endmarktbedingungen.

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