Huawei präsentierte seine kürzlich auf den Markt gebrachte Huawei Watch D3, eine Uhr zur Blutdruckmessung, auf einer Hypertonie-Konferenz in Dubai, die vom 22. bis 25. Oktober 2026 stattfand. Das Unternehmen stellte außerdem Forschungsarbeiten zur Blutdruckmessung mit Wearables vor, darunter drei Projekte, die für eine Förderung aus einem gemeinsam mit der International Society of Hypertension eingerichteten Fonds ausgewählt wurden.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die Uhr misst den Blutdruck am Handgelenk mithilfe einer aufblasbaren Manschette und oszillometrischer Technologie.
- Drei Forschungsprojekte wurden aus mehr als 80 Bewerbungen für den Innovationsfonds für Wearable-Technologie ausgewählt.
- Eine separate Studie soll die Zahl der Manschettenmessungen verringern, die während einer 24-Stunden-Überwachung erforderlich sind.
Funktionen der Huawei Watch D3
Die Teilnehmenden der ISH-ECS 2026, einer gemeinsamen Tagung der International Society of Hypertension und der Emirates Cardiac Society, konnten die Blutdruckmessfunktionen der Uhr ausprobieren. Die D3 ist Huaweis dritter am Handgelenk getragener Blutdruckmesser.
Das Gerät verfügt über einen Modus zur Blutdruckmessung vor und nach dem Sport. Huawei erklärte, der Modus habe im Rahmen der Medizinproduktevorschriften die CE-Kennzeichnung der Europäischen Union erhalten und sei in China als Medizinprodukt der Klasse II registriert worden.
Forschungsförderung und Überwachungsstudie
Huawei und die International Society of Hypertension haben den Wearable Blood Pressure Technology Innovation Fund eingerichtet, um Forschung zur Messung und Kontrolle des Blutdrucks mit tragbaren Geräten zu fördern. Forschende, die an den ersten drei ausgewählten Projekten beteiligt waren, stellten ihre Arbeit auf der Tagung vor.
An den Projekten sind Forschende der University of Colombo, der University of Edinburgh, der University of Cambridge und des Peking University People’s Hospital beteiligt. Die Fördermittel unterstützen die weitere Forschung mit Geräten aus Huaweis Watch-D-Familie.
Unabhängig davon haben Huawei und das Ruijin Hospital eine Studie zu einem Überwachungsansatz gestartet, bei dem optische Sensorik über den Tag hinweg mit Manschettenmessungen zur Kalibrierung kombiniert wird. Die Studie soll die Zahl der Manschettenmessungen innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden von 27 auf sieben senken; sie belegt nicht, dass dieses Ziel bereits erreicht wurde. Huawei plant, die Forschung über Partnerschaften mit lokalen Institutionen auf weitere Länder, darunter Saudi-Arabien und Malaysia, auszuweiten.
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