Die Zahl der GSK-Krebsstudien könnte 2027 erheblich steigen: Der britische Pharmakonzern erwartet, dass sich sein Portfolio von rund 15 Krebsmedikamenten in der klinischen Entwicklung beinahe verdoppeln könnte.

GSK-Krebsstudien und der Ausblick für 2027

Hesham Abdullah, GSKs Leiter der Onkologie-Forschung und -Entwicklung, sagte, dass 2027 möglicherweise 19 bis 20 Onkologiestudien in späten Entwicklungsphasen laufen könnten. Einige Kandidaten werden direkt von frühen in späte Studienphasen überführt, um die Entwicklung zu beschleunigen.

Bei den Zahlen handelt es sich um Erwartungen, nicht um bereits begonnene Studien. Die Zahl der Studien ist zudem eine andere Kennzahl als die Zahl der Medikamente in der klinischen Entwicklung.

Wiederaufbau des Onkologieportfolios

GSK baut sein Geschäft mit Krebsmedikamenten wieder auf, nachdem sich das Unternehmen vor mehr als einem Jahrzehnt aus diesem Bereich zurückgezogen hatte. Die Initiative ist Teil der Bemühungen von CEO Luke Miels, Anlegern Sicherheit zu geben, während die Patente auf die umsatzstarken HIV-Medikamente des Unternehmens ihrem Ablauf näherkommen.

Im Juli 2026 erklärte GSK, bis Ende des Jahres mehr als 20 Studien in späten Entwicklungsphasen im gesamten Portfolio zu erwarten. Drei der sieben Medikamente, die für eine beschleunigte Entwicklung vorgesehen waren, waren Krebsmedikamente. Das Onkologiesegment steuerte im ersten Halbjahr 2026 1,08 Milliarden £ beziehungsweise 1,44 Milliarden $ bei.

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