Old Second gab am 21. Oktober 2026 bekannt, dass sich die Nettozinserträge im dritten Quartal auf insgesamt 84,05 Millionen US-Dollar beliefen und damit unter der Konsensschätzung von 84,76 Millionen US-Dollar lagen. Außerdem beschloss das Unternehmen für das kommende Quartal eine Erhöhung der regulären Dividende um 14 %.

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Nettozinserträge verfehlten den Konsens knapp, während sich die voll steueräquivalente Nettozinsmarge auf 5,27 % verbesserte.
  • Old Second kaufte 1,5 Millionen Aktien zurück und beschloss eine Erhöhung der Quartalsdividende um 14 %.
  • Höhere als erwartete Kreditausfälle standen einem Rückgang notleidender und als problematisch eingestufter Kredite gegenüber.

Inhaltsverzeichnis

Old-Second-Ergebnisse spiegeln Margenverbesserung wider

Die voll steueräquivalente Nettozinsmarge der Bank stieg gegenüber dem Vorquartal, in dem sie 5,23 % betragen hatte, sowie gegenüber dem Vorjahreswert von 5,05 %. Die Verbesserung ging mit Nettozinserträgen einher, die geringfügig unter den Analystenerwartungen lagen.

Der Vorstandsvorsitzende nannte operative Effizienz und Margenmanagement als wichtige Faktoren für die Quartalsentwicklung. Der materielle Buchwert je Aktie sank leicht von 14,77 US-Dollar im Vorquartal auf 14,75 US-Dollar.

Old Second Bancorp, das an der Nasdaq unter dem Tickersymbol OSBC gehandelt wird, ist eine Bankholdinggesellschaft mit Sitz in Aurora, Illinois. Sie betreut vorwiegend Privatkunden, kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen im Großraum Chicago und im Norden von Illinois.

Kreditkennzahlen verbessern sich trotz höherer Kreditausfälle

Die Kreditausfälle waren aufgrund eines bekannten Problems bei einem gewerblichen Kunden höher als erwartet. Die notleidenden Kredite gingen um 30 % zurück, die als problematisch eingestuften Kredite um 44 %.

Die Bank kaufte 1,5 Millionen Aktien zurück, was etwa 3 % der insgesamt ausstehenden Aktien entspricht. Der abgeschlossene Aktienrückkauf erfolgte zusätzlich zu der beschlossenen Dividendenerhöhung, die für das kommende Quartal gilt.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der vergangenen zwölf Monate lag bei 14,27, gegenüber einem Fünfjahresmedian von 10,08.

Insiderverkäufe von Aktien beliefen sich in den vorangegangenen zwölf Monaten auf insgesamt rund 8,3 Millionen US-Dollar; Insiderkäufe wurden nicht verzeichnet. Diese Transaktionen sind von den Aktienrückkäufen der Bank selbst getrennt zu betrachten.

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