Indiens Reisexporte stiegen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2026–27 wertmäßig um 13 % auf ₹54.937,71 Crore, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Die Indian Rice Exporters Federation erwartet einen Anstieg der Exportmengen und verweist auf wettbewerbsfähige Preise sowie die Aussicht auf eine stärkere globale Nachfrage.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Der Verband erklärte, die indischen Exportpreise lägen etwa 10 % unter den Preisen vergleichbarer Angebote aus Thailand oder Myanmar.
- Sein Vizepräsident erwartet, dass die Lieferungen eine Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums von 24 Millionen Tonnen in diesem Jahr übertreffen werden.
- Der Verband nannte den anhaltenden Konflikt, der Abnehmer im Nahen Osten betrifft, sowie Änderungen der Handelspolitik als Risiken.
Indiens Reisexporte und der Preisausblick
Der Exportwert bezieht sich auf den Zeitraum von April bis September 2026. Indien produzierte im Erntejahr 2025–26, das im Juni endete, mehr als 154 Millionen Tonnen Reis. Der Verband erklärte, Überschussbestände würden dazu beitragen, die Nachfrage zu bedienen.
Der Vizepräsident des Verbands sagte, die indischen Reispreise lägen auf einem Allzeittief und die Exportpreise seien etwa 10 % günstiger als die nächstgünstigen verfügbaren Alternativen aus Thailand oder Myanmar. Die Quelle nannte weder einen konkreten Preis noch ein Beobachtungsdatum.
Er erwartet, dass die globale Nachfrage aufgrund eines möglichen Produktionsrückgangs angesichts der Gefahr eines El Niño steigen wird. Dabei handelt es sich um einen Ausblick und nicht um einen bestätigten Produktionsrückgang.
Mengenprognose und Risiken
Der Vizepräsident sagte, Indien habe im vergangenen Jahr rund 22 Millionen Tonnen Reis exportiert und das US-Landwirtschaftsministerium habe für dieses Jahr rund 24 Millionen Tonnen prognostiziert. Er erwartet, dass die Exporte diese Prognose übertreffen; der höhere Wert bleibt eine Prognose und ist kein bereits erzieltes Ergebnis.
Die Reisexporte hätten im vorangegangenen Geschäftsjahr einen Wert von rund ₹1,12,000 Crore erreicht, wobei Basmati- und Nicht-Basmati-Reis nahezu gleich viel beigetragen hätten, sagte er.
Er bezeichnete die Iran-Krise als große Herausforderung und sagte, mehr als 74 % der indischen Basmati-Exporte gingen in den Nahen Osten. Obwohl der Konflikt die Nachfrage erhöht habe, stellte er infrage, ob die Abnehmer bei einem lang andauernden Konflikt ihre Käufe zu höheren Preisen aufrechterhalten könnten.
Änderungen der Handelspolitik für Reis könnten ebenfalls ein Risiko darstellen, sagte er. Der Verband erklärte, zum Zeitpunkt seiner Äußerungen gebe es weder einen Ausfuhrzoll noch einen Mindestexportpreis oder Beschränkungen für Reisexporte, und sprach sich für eine Fortsetzung der derzeitigen Politik aus.
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