Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu forderte die Likud-Anhänger auf, bei der israelischen Wahl am 27. Oktober 2026 ihre Stimme abzugeben. Dabei behauptete er, die Linke versuche, die Wahl zu stehlen. Seine Äußerungen belegten nicht, dass die Wahl gestohlen wurde.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Netanjahu und seine Frau Sara gaben in Jerusalem ihre Stimmen ab, bevor er sich an seine Anhänger wandte.
  • Offiziellen Angaben zufolge lag die Wahlbeteiligung bis zum Mittag Ortszeit bei 31,5 %.

Aufruf zur Wahlbeteiligung bei der israelischen Wahl

In einem auf X veröffentlichten Video bezeichnete Netanjahu die Abstimmung als Notstand und forderte die Likud-Anhänger auf, Familienangehörige und Nachbarn zu den Wahllokalen zu bringen. Er stellte die Wahl als Entscheidung zwischen einer von Likud geführten rechten Regierung und einer linken Regierung mit arabischen Parteien dar.

Netanjahu behauptete, die Wahlbeteiligung im arabischen Sektor im Süden sei höher als im jüdischen Sektor. Außerdem sagte er, die Polizei habe mitgeteilt, dass drei hochrangige Finanzverantwortliche des Likud-Wahlkampfs im Süden mit Umschlägen voller Bargeld ertappt worden seien.

Auch Rivale ruft Wähler zur Stimmabgabe auf

Netanjahus wichtigster Rivale, Gadi Eisenkot, warb ebenfalls am Wahltag um Stimmen und rief die Menschen zur Wahl auf. Angesichts der langen Warteschlangen bat er die Wähler um Geduld und sagte, der Wandel sei auf dem Weg.

Der Zentrale Wahlausschuss berichtete, dass die Wahlbeteiligung bei der Knesset-Wahl bis 12:00 Uhr Ortszeit 31,5 % erreicht hatte.

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