Repsols Gewinn stieg in den ersten neun Monaten 2026 von 1,177 Mrd. € im Vorjahreszeitraum auf 5,006 Mrd. €, begünstigt durch einen positiven Lagerbestandseffekt infolge höherer Rohölpreise. Das Unternehmen startete zudem einen dritten Aktienrückkauf im Umfang von bis zu 950 Mio. €.

Repsols Gewinn und Lagerbestandseffekt

Die am 29. Oktober veröffentlichten Ergebnisse enthielten einen positiven Lagerbestandseffekt von 943 Mio. €, der die Auswirkungen höherer Rohölpreise auf den Buchwert der Lagerbestände widerspiegelt. Das Vorjahresergebnis war von niedrigeren Rohölpreisen und dem landesweiten Stromausfall in Spanien im April 2025 beeinträchtigt worden.

Der bereinigte Nettogewinn belief sich von Januar bis September 2026 auf 5,419 Mrd. €. Die Repsol-Aktie schloss in der vorangegangenen Handelssitzung in Madrid bei 28,54 €.

Aktienrückkauf und Projektpläne in Spanien

Der dritte Aktienrückkauf ist zur Einziehung der Aktien vorgesehen und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Repsol erwartet, dass sich die 2026 durchgeführten Aktienrückkäufe auf insgesamt 1,8 Mrd. € belaufen und die Gesamtausschüttungen an die Aktionäre damit knapp 3 Mrd. € erreichen werden. Das Unternehmen erklärte, die daraus resultierende Verringerung der ausstehenden Aktien werde zu einem stärkeren Anstieg der Dividende je Aktie führen.

In seiner im Juli veröffentlichten Mitteilung zum Aktienrückkauferklärte Repsol, ein Programm im Umfang von 350 Mio. € abgeschlossen und ein weiteres im Umfang von bis zu 500 Mio. € genehmigt zu haben. Damals erwartete das Unternehmen, im Oktober ein drittes Programm anzukündigen.

Repsol plant außerdem, zwischen 2026 und 2030 Projekte im Umfang von 11,5 Mrd. € in Spanien zu entwickeln. 60 % dieses Betrags sollen Initiativen in oder im Umfeld der bestehenden Industrieanlagen des Unternehmens zugutekommen.

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