US-Aktien fielen am 30. Oktober 2026. Der Nasdaq Composite verlor 2,84 % und verzeichnete damit den größten prozentualen Tagesrückgang seit dem 5. Juni. Der Ausverkauf folgte auf die Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Amazon und Intel, während Anleger die Kosten und potenziellen Erträge von Investitionen in künstliche Intelligenz prüften.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Der Nasdaq fiel prozentual stärker als der S&P 500 und der Dow.
  • Der S&P 500 und der Nasdaq schlossen den Oktober im Minus, während der Dow einen Monatsgewinn behauptete.

US-Aktien schließen bei allen wichtigen Indizes niedriger

Technologieaktien trugen am Freitag die Hauptlast der Verkäufe, und Chipaktien gerieten unter Druck. Alle drei wichtigen Indizes beendeten zudem die Woche im Minus.

Die Rückgänge folgten auf die am späten Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse von Amazon und Intel. Der zeitliche Zusammenhang der Berichte belegt für sich genommen nicht, was die breitere Marktbewegung verursacht hat.

PostenDetails
Nasdaq CompositeSchlussstand: 25.440,68 Punkte, ein Minus von 747,73 Punkten bzw. 2,84 %.
S&P 500Schlussstand: 7.580,21 Punkte, ein Minus von 139,30 Punkten bzw. 1,80 %.
Dow Jones Industrial AverageSchlussstand: 51.770,58 Punkte, ein Minus von 571,98 Punkten bzw. 1,09 %.

Kosten für KI-Investitionen geraten in den Fokus

Oliver Pursche, Senior Vice President bei Wealthspire Advisors, sagte, Anleger prüften, ob KI-Investitionen eine positive Rendite erzielen würden und wie schnell.

In den Ergebnissen von Amazon für das dritte Quartalmeldete das Unternehmen einen negativen freien Cashflow von 42,4 Milliarden US-Dollar für die zurückliegenden zwölf Monate. Als Hauptgrund für diesen Abfluss nannte es höhere Ausgaben für Immobilien und Ausrüstung, die größtenteils auf KI-Investitionen zurückzuführen waren. Amazon erklärte außerdem, weiterhin für 2026 Investitionen in Sachanlagen in Höhe von rund 220 Milliarden US-Dollar zu erwarten; dabei handelt es sich um eine Prognose und nicht um ein bereits erzieltes Ergebnis.

Die Berichtssaison geht weiter

Von den 299 S&P-500-Unternehmen, die ihre Ergebnisse für das dritte Quartal gemeldet hatten, übertrafen laut Daten von LSEG 82 % die Konsensschätzungen. Analysten erwarteten für den Index ein jährliches Gewinnwachstum von 31,6 %.

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