Regions beschloss im dritten Quartal 2026 Dividenden in Höhe von 255 Millionen US-Dollar. Hinzu kamen Aktienrückkäufe im Umfang von 95 Millionen US-Dollar. Die Bank meldete zugleich höhere Gewinne und geringere Kreditausfälle. Die am 16. Oktober veröffentlichten Ergebnisse wiesen einen den Stammaktionären zurechenbaren Nettogewinn von 611 Millionen US-Dollar aus, ein Plus von 11 % gegenüber dem Vorjahr beziehungsweise 0,71 US-Dollar je verwässerter Aktie.
Wichtige Erkenntnisse
- Die beschlossenen Dividenden auf Stammaktien und die Aktienrückkäufe beliefen sich im Quartal auf insgesamt 350 Millionen US-Dollar.
- Der bereinigte verwässerte Gewinn erreichte 0,73 US-Dollar je Aktie, ein Plus von 16 % gegenüber dem Vorjahr.
- Die Kreditverluste gingen zurück, während die durchschnittlichen Einlagen gegenüber dem Vorquartal um 1,2 % sanken.
Inhaltsverzeichnis
- Die von Regions beschlossenen Dividenden bleiben hinter dem Quartalsgewinn zurück
- Höhere Erlöse stützen das Gewinnwachstum
- Rückläufige Kreditausfälle stehen sinkenden Einlagen gegenüber
- Fazit
Die von Regions beschlossenen Dividenden bleiben hinter dem Quartalsgewinn zurück
In der Gewinnmitteilung von Regions für das dritte Quartal 2026 gab die Bank Dividendenbeschlüsse zugunsten der Stammaktionäre in Höhe von 255 Millionen US-Dollar sowie den Rückkauf von rund 3 Millionen Aktien am offenen Markt für 95 Millionen US-Dollar bekannt. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Formen der Ausschüttung an Aktionäre: Dividenden fließen anspruchsberechtigten Anteilseignern als Barmittel zu, während Rückkäufe die Zahl der ausstehenden Aktien verringern.
Die beschlossenen Dividenden auf Stammaktien entsprachen rund 42 % der im Quartal den Stammaktionären zurechenbaren Gewinne von 611 Millionen US-Dollar. Dieser Vergleich misst die Deckung im laufenden Quartal; er bedeutet weder, dass künftige Dividenden garantiert sind, noch, dass das Gewinnniveau anhalten wird.
Regions schätzte seine harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1) zum 30. September auf 10,8 %, gegenüber 10,7 % Ende Juni. Nach Angaben der Bank lagen die geschätzten Kapitalquoten weiterhin über den geltenden regulatorischen Anforderungen.
| Posten | Details |
|---|---|
| Bereinigte Rendite auf das materielle Stammkapital im dritten Quartal | 21,66 % auf annualisierter Basis; eine Nicht-GAAP-Kennzahl. |
| Zinsüberschussmarge im dritten Quartal | 3,68 % auf Basis des voll steuerpflichtigen Äquivalents, gegenüber 3,66 % im zweiten Quartal. |
| Kosten verzinslicher Einlagen im dritten Quartal | 1,70 %. |
| Deckungsquote der Risikovorsorge zum 30. September | 275 % der notleidenden Kredite, gegenüber 241 % zum 30. Juni. |
Höhere Erlöse stützen das Gewinnwachstum
Der Nettogewinn insgesamt belief sich auf 631 Millionen US-Dollar und ist vom den Stammaktionären zurechenbaren Betrag von 611 Millionen US-Dollar zu unterscheiden. Der bereinigte den Stammaktionären zurechenbare Gewinn, eine Nicht-GAAP-Kennzahl, lag bei 622 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,73 US-Dollar je verwässerter Aktie. Sowohl der ausgewiesene als auch der bereinigte verwässerte Gewinn stiegen gegenüber dem dritten Quartal 2025 um 16 %.
Die Erlöse erreichten 1,973 Milliarden US-Dollar und lagen damit 3,5 % über dem zweiten Quartal sowie 3,0 % über dem Vorjahreswert. Der Zinsüberschuss stieg gegenüber dem Vorquartal um 1,6 % auf 1,298 Milliarden US-Dollar. Dazu trugen unter anderem die Umschichtung festverzinslicher Vermögenswerte, das Kreditwachstum, höhere Erträge aus Absicherungsgeschäften und das Management der Einlagenkosten bei.
Die Erträge aus dem Kapitalmarktgeschäft stiegen gegenüber dem Vorquartal um 27,4 % auf 107 Millionen US-Dollar. Regions meldete Rekorderträge im Kapitalmarktgeschäft ohne Bewertungsanpassungen bei Kundenderivaten sowie Rekorderträge im Treasury-Management. Die zinsunabhängigen Aufwendungen blieben gegenüber dem Vorquartal weitgehend stabil, sodass sich das Erlöswachstum in höheren Gewinnen niederschlug.
Rückläufige Kreditausfälle stehen sinkenden Einlagen gegenüber
Die Nettoabschreibungen auf Kredite gingen von 102 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal auf 72 Millionen US-Dollar zurück. Die annualisierte Nettoabschreibungsquote sank von 0,42 % auf 0,29 % der durchschnittlichen Kredite; der Anteil notleidender Kredite an den Gesamtkrediten verringerte sich von 0,67 % auf 0,59 %.
Die durchschnittlichen Kredite stiegen gegenüber dem Vorquartal um 0,5 % auf 99,183 Milliarden US-Dollar, während die durchschnittlichen Einlagen um 1,2 % auf 129,140 Milliarden US-Dollar zurückgingen. Regions führte den Rückgang der Unternehmenseinlagen hauptsächlich darauf zurück, dass eine begrenzte Zahl großer Geschäftskunden verzinsliche Guthaben über die Bank in außerbilanzielle Anlageprodukte umschichtete.
Das Management prognostiziert für das vierte Quartal ein Wachstum des Zinsüberschusses von 1 % bis 2 %. Für das Wachstum der Kredite und Einlagen gegenüber dem Vorjahr werden weiterhin niedrige einstellige Prozentsätze erwartet. Dabei handelt es sich um Prognosen und nicht um bereits erzielte Ergebnisse.
Fazit
Der Gewinn von Regions im dritten Quartal übertraf die beschlossenen Dividenden auf Stammaktien, während die Kreditausfälle zurückgingen. Die Ergebnisse des vierten Quartals werden die nächste Bewährungsprobe für den Ausblick des Managements zum Wachstum des Zinsüberschusses sein – insbesondere angesichts der Herausforderung, das Kreditwachstum mit den niedrigeren Einlagenbeständen in Einklang zu bringen.
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