Die Spotify-Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 zeigen, dass die Zahl der monatlich aktiven Nutzer um 11 % auf 788 Millionen gestiegen ist und der Umsatz um 16 % auf 5,0 Milliarden Euro zulegte. Die am 22. Oktober veröffentlichten Ergebnisse wiesen zudem ein höheres Betriebsergebnis, aber einen niedrigeren Nettogewinn aus. Das Management prognostizierte für das vierte Quartal weiteres Wachstum bei Nutzern und Umsatz.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die Zahl der Premium-Abonnenten stieg um 9 % auf 306 Millionen und lag damit 1 Million über der Unternehmensprognose.
  • Das Betriebsergebnis erhöhte sich um 15 % auf 672 Millionen Euro, während der Nettogewinn auf 518 Millionen Euro sank.
  • Die Prognose für das vierte Quartal sieht 818 Millionen monatlich aktive Nutzer und ein Betriebsergebnis von 820 Millionen Euro vor.

Inhaltsverzeichnis

Spotify-Ergebnisse zeigen Wachstum bei Nutzerzahlen und Abonnements

Die Bekanntgabe der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 von Spotify zeigte, dass die Zahl der Premium-Abonnenten in allen Regionen gestiegen ist. Die zahlende Abonnentenbasis erreichte 306 Millionen; insgesamt verzeichnete Spotify 788 Millionen monatlich aktive Nutzer.

Der Umsatz mit Premium-Abonnements stieg im Jahresvergleich um 17 % auf 4,49 Milliarden Euro beziehungsweise um 15 % zu konstanten Wechselkursen. Damit übertraf er das Wachstum des Gesamtumsatzes von 16 % auf ausgewiesener Basis und 14 % zu konstanten Wechselkursen.

Der Unterschied zwischen dem ausgewiesenen Wachstum und dem Wachstum zu konstanten Wechselkursen zeigt, dass Wechselkursbewegungen den ausgewiesenen Umsatzanstieg begünstigten. Premium-Abonnements machten den größten Teil des Quartalsumsatzes des Unternehmens aus.

PostenDetails
Prognose für monatlich aktive Nutzer im vierten Quartal 2026818 Millionen
Prognose für Premium-Abonnenten im vierten Quartal 2026316 Millionen
Umsatzprognose für das vierte Quartal 20265,2 Milliarden Euro
Prognose für das Betriebsergebnis im vierten Quartal 2026820 Millionen Euro

Betriebsgewinn steigt trotz niedrigerem Nettogewinn

Das Betriebsergebnis erreichte 672 Millionen Euro und lag damit 15 % über dem Vorjahreswert. Spotify erklärte, das Ergebnis habe die Prognose übertroffen, weil die Marketing- und Personalkosten niedriger als erwartet ausgefallen seien und die Bruttomarge stärker gewesen sei.

Die Bruttomarge erreichte 33,0 % und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 136 Basispunkte.

Der Nettogewinn entwickelte sich entgegengesetzt und sank von 899 Millionen Euro beziehungsweise 3,28 Euro je Aktie auf 518 Millionen Euro beziehungsweise 2,48 Euro je Aktie. Die verfügbaren Zahlen erklären nicht die Diskrepanz zwischen dem Wachstum des Betriebsergebnisses und dem niedrigeren Nettogewinn. Die Verbesserung beim Betriebsergebnis sollte daher nicht als Wachstum bei sämtlichen Gewinnkennzahlen verstanden werden.

Die Spotify-Aktie lag am 22. Oktober im vorbörslichen New Yorker Handel 3,83 % im Plus bei 545,00 US-Dollar. Dabei handelte es sich um einen frühen Zwischenstand und nicht um einen Schlusskurs.

Prognose für das vierte Quartal setzt höhere Nutzerziele

Der Ausblick des Managements für das vierte Quartal sieht einen weiteren Zuwachs sowohl bei der Gesamtnutzerzahl als auch bei den zahlenden Abonnenten vor. Die Ziele entsprechen 30 Millionen zusätzlichen monatlich aktiven Nutzern und 10 Millionen zusätzlichen Premium-Abonnenten gegenüber den für das dritte Quartal ausgewiesenen Zahlen.

Bei den nachstehenden Umsatz- und Betriebsergebniswerten handelt es sich um Prognosen des Managements und nicht um bereits erzielte Ergebnisse. Sie setzen die nächsten Maßstäbe dafür, ob das Nutzerwachstum mit einer höheren betrieblichen Profitabilität einhergeht.

Fazit

Das nächste veröffentlichte Quartalsergebnis von Spotify wird an den Zielen von 316 Millionen Premium-Abonnenten und einem Betriebsergebnis von 820 Millionen Euro gemessen werden. Die Ergebnisse des dritten Quartals belegen ein anhaltendes Nutzerwachstum, zeigen aber auch einen klaren Unterschied zwischen dem höheren Betriebsgewinn und dem niedrigeren Nettogewinn.

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