Hochschild produzierte im dritten Quartal 2026 mehr als 74.000 zurechenbare Goldäquivalent-Unzen und liegt damit weiterhin auf Kurs, das Jahresziel zu erreichen. CEO Eduardo Landin erklärte am 21. Oktober, dass die Produktion in den ersten neun Monaten fast 226.000 Unzen erreicht habe und die operative Sanierung von Mara Rosa kurz vor dem Abschluss stehe.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr bleibt bei 300.000–328.000 Goldäquivalent-Unzen.
- Die Quartalsproduktion von Inmaculada blieb weitgehend stabil, da eine höhere Fördermenge niedrigere Goldgehalte ausglich.
- Das Management meldete Fortschritte bei Mara Rosa, erklärte die Sanierung jedoch nicht für abgeschlossen.
Inhaltsverzeichnis
- Hochschilds Produktion stützt unverändertes Jahresziel
- Inmaculada bleibt stabil, während die Sanierung von Mara Rosa voranschreitet
- Fazit
Hochschilds Produktion stützt unverändertes Jahresziel
Landin bezeichnete das dritte Quartal als starke operative Leistung und bekräftigte die Erwartung des Unternehmens, die Produktionsspanne für 2026 zu erreichen. Dieser Ausblick bleibt eine Prognose des Managements und stellt kein abschließendes Jahresergebnis dar.
Bei einer Produktion von fast 226.000 Goldäquivalent-Unzen in den ersten neun Monaten müsste Hochschild im letzten Quartal rund 74.000–102.000 Unzen produzieren, um die Spanne zu erreichen. Das untere Ende liegt in etwa auf dem Niveau der Produktion im dritten Quartal, während das obere Ende einen stärkeren Jahresendspurt erfordern würde.
Bei den im Rahmen der Telefonkonferenz erörterten Zahlen handelte es sich um Produktionskennzahlen. Sie belegen keine Quartalsumsätze, Gewinne oder Betriebskosten.
| Position | Details |
|---|---|
| Zurechenbare Produktion im dritten Quartal 2026 | Etwas mehr als 74.000 Goldäquivalent-Unzen. |
| Erste neun Monate 2026 | Fast 226.000 Goldäquivalent-Unzen. |
| Produktionsprognose für 2026 | 300.000–328.000 Goldäquivalent-Unzen; laut Management bleibt das Ziel auf Kurs. |
Inmaculada bleibt stabil, während die Sanierung von Mara Rosa voranschreitet
Inmaculada produzierte im Quartal etwas mehr als 45.000 Goldäquivalent-Unzen und lag damit weitgehend auf dem Niveau des Vorquartals. Landin zufolge lag die Fördermenge leicht über den Erwartungen, doch niedrigere Goldgehalte machten diesen Vorteil zunichte.
In Hochschilds Übersicht der laufenden Aktivitäten wird Inmaculada als vollständig unternehmenseigene Untertage-Gold- und Silbermine in Peru und Mara Rosa als vollständig unternehmenseigene Goldmine im brasilianischen Bundesstaat Goiás geführt. Mara Rosa nahm die Produktion im ersten Quartal 2024 auf.
Landin bezeichnete die Fortschritte bei Mara Rosa als besonders ermutigend und erklärte, die Sanierung stehe kurz vor dem Abschluss. Diese Einschätzung deutet auf eine operative Verbesserung hin, bestätigt jedoch nicht, dass sämtliche Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind.
Fazit
Die Produktion im vierten Quartal wird bestimmen, wo Hochschild innerhalb der Jahreszielspanne abschließt. Weitere Bestätigungen der Fortschritte bei der Sanierung von Mara Rosa werden ebenfalls wichtig sein, um die operative Leistung zum Jahresende 2026 zu beurteilen.
Weitere Nachrichten lesen
Weitere Nachrichten von FinanceVelix
Haftungsausschluss
Dieser FinanceVelix-Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Finanz-, Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Marktpreise, Zinssätze und wirtschaftliche Bedingungen können sich ändern; Anlagen sind mit Verlustrisiken verbunden. Die Fakten entsprechen dem zum Veröffentlichungszeitpunkt verfügbaren Informationsstand und können sich ändern. Prüfen Sie wichtige Informationen unabhängig und wenden Sie sich bei Bedarf an eine qualifizierte Fachperson. Die Erwähnung eines Vermögenswerts, eines Unternehmens oder einer Dienstleistung stellt keine Empfehlung dar.




