Rückkäufe von Vorzugsaktien haben bei Strategy Vorrang vor wöchentlichen Bitcoin-Käufen. Am 26. Oktober 2026 kündigte das Unternehmen eine Kaufpause an, nachdem es seit dem Bitcoin-Erwerb in der Woche zum 27. September knapp 562 Millionen US-Dollar in den Rückkauf von Vorzugsaktien umgeleitet hatte.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Der Erwerb im September belief sich auf 1.665 Bitcoin für 142,7 Millionen US-Dollar.
  • Rückkäufe von Vorzugsaktien lenken Kapital auf die Verwaltung bestehender Wertpapiere statt auf den Ausbau der Bitcoin-Bestände.

Rückkäufe bei Strategy ersetzen die wöchentlichen Bitcoin-Käufe

Strategy erwarb in der Woche zum 27. September 1.665 Bitcoin für 142,7 Millionen US-Dollar. Die anschließenden Rückkäufe von Vorzugsaktien stellen eine andere Verwendung von Kapital dar: Das Unternehmen kauft damit Wertpapiere zurück, die es ausgegeben hat, anstatt seine Kryptowährungsreserve aufzustocken.

Die Pause betrifft neue Käufe und ist keine angekündigte Veräußerung bestehender Bitcoin-Bestände. Aus der verfügbaren Mitteilung geht nicht hervor, wann die wöchentlichen Käufe wieder aufgenommen werden.

Die Strategy-Aktie notierte am 26. Oktober im vorbörslichen Handel rund 2 % niedriger bei 143,38 US-Dollar. Dabei handelte es sich um eine frühe Indikation im Handel und nicht um einen Schlusskurs; aus den verfügbaren Informationen lässt sich nicht ableiten, in welchem Umfang die Kursbewegung auf die Kapitalallokationsentscheidung zurückzuführen war.

Vorzugsaktien sind Teil einer umfassenderen Finanzierungsstruktur

Das früher unter dem Namen MicroStrategy bekannte Unternehmen verbindet Unternehmensanalysesoftware mit einer Bitcoin-Treasury, die durch Finanzierungen an den Kapitalmärkten gestützt wird. Sein Geschäfts- und Finanzierungsüberblick vom August 2026 beschreibt diese Kombination; die frühere Einreichung liefert Hintergrundinformationen, bestätigt aber weder die Kaufpause im Oktober noch den Rückkaufbetrag.

Dieselbe Einreichung erläutert, dass Stammaktien gegenüber Fremdkapital und Vorzugsaktien nachrangig sind. Der Rückkauf von Vorzugswertpapieren betrifft daher Ansprüche, die gegenüber den Ansprüchen der Stammaktionäre vorrangig sind. In der Mitteilung werden jedoch weder die Dividendeneinsparungen beziffert noch die zurückgekaufte Vorzugsaktienserie genannt.

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