Die Aktien aus dem Kommunikationsdienstleistungssektor gaben am 26. Oktober 2026 nach. Der SPDR Communication Services Sector ETF (XLC) erreichte den niedrigsten Stand seit Juni 2025. Die Verizon-Aktie fiel nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen um 3,2 %, obwohl das Unternehmen einen höheren Quartalsgewinn meldete und seinen Ausblick für das Gesamtjahr anhob.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • XLC erreichte den niedrigsten Stand seit Juni 2025, während mehrere Aktien aus dem Kommunikationsdienstleistungssektor nachgaben.
  • Der Kursrückgang der Verizon-Aktie stand im Gegensatz zum Gewinnwachstum und zur dritten Folgeanhebung der Jahresprognose.

Aktien aus dem Kommunikationsdienstleistungssektor geben bei mehreren Unternehmen nach

Das um 18:11 UTC am 26. Oktober veröffentlichte Marktupdate wies Reddit mit einem Minus von 3 % und Meta mit einem Minus von 1,4 % aus. Auch APP und TMUS wurden unter ihren vorherigen 52-Wochen-Tiefstständen gehandelt.

Die Rückgänge beschreiben eine Momentaufnahme während der Handelssitzung und keine bestätigten Schlusskurse. Für XLC wurden weder eine prozentuale Veränderung noch ein Handelspreis angegeben, und die verfügbaren Informationen belegen keine einzelne Ursache für den breiteren Rückgang.

Verizons Ergebnisse zeigen Wachstum statt eines Gewinnrückgangs

Verizons Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 wies einen Gesamtumsatz aus dem operativen Geschäft von 34,3 Milliarden US-Dollar aus, ein Plus von 1,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum, sowie einen konsolidierten Nettogewinn von 5,3 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 5,2 %. Der Gewinn je Aktie stieg von 1,17 auf 1,25 US-Dollar; der bereinigte Gewinn je Aktie, eine nicht GAAP-konforme Kennzahl, erhöhte sich von 1,21 auf 1,31 US-Dollar.

Unter diesen positiven Schlagzeilenzahlen fiel die operative Entwicklung uneinheitlich aus. Die Umsätze mit Mobilfunk- und Breitbanddiensten stiegen um 2,9 %, während die Umsätze mit Endgeräten um 9 % zurückgingen. Verizon führte den Rückgang bei den Endgeräten hauptsächlich auf weniger Geräte-Upgrades und die Entscheidung zurück, die Subventionen für Geräte zu reduzieren.

Das Unternehmen hob seine Jahresprognose zum dritten Quartal in Folge an. Nun erwartet es einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,04 bis 5,06 US-Dollar und einen Nettozuwachs bei den Postpaid-Mobilfunkanschlüssen von 1,1 bis 1,2 Millionen. Dabei handelt es sich um Prognosen des Managements, nicht um bereits erzielte Ergebnisse.

Der Kursrückgang der Aktie sollte daher nicht als Beleg dafür gewertet werden, dass Verizons Gewinn geschrumpft ist oder das Unternehmen seinen Ausblick gesenkt hat. Aus den bereitgestellten Informationen geht nicht hervor, welche Faktoren die Reaktion der Anleger ausgelöst haben.

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