Vor der israelischen Wahl am 27. Oktober 2026 berichtete ein Fernsehsender unter Berufung auf anonyme Quellen von einem Streit zwischen Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und dem Generalstabschef General Eyal Zamir über einen geplanten Militäreinsatz. Netanyahu bezeichnete die Vorwürfe als „Unsinn“.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Der Bericht nannte den geplanten Einsatz nicht näher, enthielt jedoch Spekulationen über einen erneuten Angriff auf den Iran.
  • Die am 23. Oktober veröffentlichten endgültigen Wahlprognosen deuteten darauf hin, dass keines der beiden großen Lager eine Regierung bilden könnte.

Was über den Militäreinsatz berichtet wurde

Dem Fernsehbericht zufolge habe Zamir sich geweigert, den Einsatz durchzuführen, und von Netanyahu weitere Beratungen sowie unterzeichnete Unterlagen zu dessen rechtlicher Genehmigung verlangt.

Der Bericht legte nicht offen, um welche Anweisungen es ging. Eine nicht namentlich genannte Militärquelle sagte, der Einsatz könne zu einer Eskalation mit dem Iran führen. Andere anonyme Quellen schilderten die Sorge von Militärführern, dass die Iran-Frage zum politischen Vorteil genutzt werden könnte.

Netanyahu wies die Vorwürfe in einem Fernsehinterview zurück. Bei einem früheren Auftritt sagte er, er habe das Militär und den Mossad angewiesen, auf einen Sturz der iranischen Regierung hinzuarbeiten.

Prognosen zur Israel-Wahl deuten auf eine politische Blockade hin

Der gemeldete Streit wurde kurz vor der Abstimmung am Dienstag bekannt. Meinungsforscher prognostizierten ein knappes Rennen zwischen Netanyahu und seinem engsten Rivalen Gadi Eisenkot.

Die am 23. Oktober veröffentlichten endgültigen Prognosen zeigten, dass weder Netanyahus derzeitige Koalition noch das Oppositionslager eine Regierung bilden könnte. US-Präsident Donald Trump bekräftigte am Sonntag seine Unterstützung für Netanyahu.

Nächster Meilenstein

Die Wahl in Israel ist für den 27. Oktober angesetzt.

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