Unternehmen im Nordosten Englands brauchen niedrigere Kosten und mehr lokale Kontrolle über Finanzmittel und Entscheidungen, sagte der frühere Chefökonom der Bank of England, Andy Haldane, vor dem britischen Haushalt am 28. Oktober 2026.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Haldane sagte, Unternehmen im Nordosten Englands seien seit einem Jahrzehnt unter Druck geraten.
  • Auch lokale Wirtschaftsvertreter forderten niedrigere Kosten und mehr Unterstützung für Start-ups.

Was Unternehmen im Nordosten vom Haushalt erwarten

Haldane, heute Präsident der British Chambers of Commerce, forderte die Regierung auf, Befugnisse und Finanzmittel auf lokaler Ebene zu übertragen. Er sagte, die Bürgermeisterin der Region, Kim McGuinness, brauche Befugnisse, um deren Zukunft zu gestalten.

Als wirtschaftliche Grundlagen für ein mögliches regionales Wachstum nannte er saubere Energie, Offshore-Windkraft, künstliche Intelligenz und fortschrittliche Fertigung.

Arbeitgeber heben Kosten und Start-ups hervor

John McCabe, Geschäftsführer der North East Chamber of Commerce, sagte, Unternehmen hätten mit steigenden Kosten zu kämpfen, insbesondere durch Steuern und die Einhaltung von Gesetzen. Er forderte, diese Kosten zu senken.

Natasha McDonough, Gründerin des in Sunderland ansässigen Marktforschungsunternehmens MMC Research, bat um mehr Förderung für Start-ups. Sie sagte, einige Menschen, die neben einer Vollzeitstelle ein Nebengewerbe betrieben, hätten Geschäftsvorhaben, die wachsen könnten.

Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte, Finanzminister John Healey konzentriere sich darauf, Familien und Unternehmen finanziellen Spielraum zu verschaffen, Arbeitsplätze zu unterstützen und das Wachstum voranzutreiben und dabei die Haushaltsregeln einzuhalten. Die Forderungen der Wirtschaftsvertreter sind Vorschläge und keine angekündigten Maßnahmen des Haushalts.

Nächster Meilenstein

Healey soll am 28. Oktober seinen ersten Haushalt vorlegen und darin die Steuer- und Ausgabenpläne der Regierung darlegen.

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