Die USA haben ihren Reisehinweis für die VAE aktualisiert und warnen vor einem erhöhten Risiko bewaffneter Angriffe durch vom Iran unterstützte Huthi-Kräfte. Der Hinweis blieb zum Stand vom 25. Oktober 2026 auf Stufe 3 „Reisen überdenken“; an den Risikokennzahlen änderte sich nichts.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die Aktualisierung änderte die Zusammenfassung des Reisehinweises, nicht aber die formelle Reisewarnstufe.
  • Mitarbeiter der US-Regierung benötigen eine Sondergenehmigung, um Militärstützpunkte und kritische Energieinfrastrukturanlagen in den VAE zu besuchen.

Was der Reisehinweis für die VAE besagt

Der Hinweis nennt Terrorismus und bewaffnete Konflikte als Gründe, Reisen zu überdenken. Die US-Botschaft erklärte, dass die Feindseligkeiten der Huthi gegen Saudi-Arabien Angriffe auf zivile Flughäfen und andere kritische Infrastruktureinrichtungen umfasst hätten, die zivile Opfer und erhebliche Reisebeeinträchtigungen zur Folge hatten.

Sie warnte, dass sich die Feindseligkeiten rasch über das unmittelbare Gebiet hinaus ausweiten könnten. Außerdem hieß es, dass Terroranschläge in den VAE mit wenig oder ohne Vorwarnung verübt werden und sich gegen Touristenorte, Verkehrsknotenpunkte und andere öffentliche Orte richten könnten.

Einschränkungen und Hinweise für Reisende

Mitarbeiter der US-Regierung, die in den VAE tätig sind, benötigen aufgrund von Beschränkungen durch die Regierung der VAE und möglicher Sicherheitsrisiken eine Sondergenehmigung, um Militärstützpunkte und kritische Energieinfrastrukturanlagen zu besuchen. Je nach Entwicklung der Sicherheitslage können weitere Änderungen bei der Personalbesetzung angeordnet werden.

Der Hinweis empfahl Reisenden außerdem, vor der Abreise die Beschränkungen der Federal Aviation Administration zu prüfen. Als Grund wurden Risiken für die zivile Luftfahrt im Persischen Golf und im Golf von Oman oder in deren Nähe genannt, einschließlich der VAE.

Einwohner und Besucher wurden auf die strengen Regeln der VAE zu sozialem Verhalten, Drogen, Verkehrsverstößen, Finanzkriminalität sowie zum Filmen oder Fotografieren von Personen und sensiblen Einrichtungen hingewiesen. Verstöße können zu Festnahmen, Geldstrafen oder einem Ausreiseverbot führen.

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