Die GSK-Aktie fiel am 28. Oktober 2026 im europäischen Handel um 7 %, nachdem der Pharmakonzern einen Rückgang der Verkäufe seines Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix im dritten Quartal gemeldet hatte. Der Gesamtumsatz stieg, und das Unternehmen bekräftigte seine Jahresprognose.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Die Shingrix-Umsätze sanken um 5 % auf 780 Millionen £ und lagen damit unter den Analystenerwartungen von 844 Millionen £.
  • GSK meldete einen Gesamtumsatz von 8,9 Milliarden £ im Quartal, ein Plus von 4 % zu tatsächlichen Wechselkursen.
  • Das Unternehmen hielt an seiner Wachstumsprognose für 2026 fest und erklärte eine Dividende von 17 Pence je Aktie für das dritte Quartal.

GSK-Aktien fallen angesichts schwächerer Impfstoffverkäufe

Der Rückgang der GSK-Aktie folgte auf die Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals. Die Shingrix-Umsätze gingen zu konstanten Wechselkursen um 5 % zurück, während die Gesamtverkäufe von Impfstoffen um 2 % auf 2,6 Milliarden £ sanken.

GSK verwies auf die schwache Entwicklung von Shingrix außerhalb Nordamerikas, insbesondere in China. Preisvorteile in den USA trugen dazu bei, einen Teil des Rückgangs auszugleichen.

Spezialmedikamente steigern den Gesamtumsatz

Der Gesamtumsatz belief sich im Quartal auf 8,9 Milliarden £, ein Plus von 4 % zu tatsächlichen Wechselkursen und 5 % zu konstanten Wechselkursen. Die Umsätze mit Spezialmedikamenten stiegen um 15 % auf 3,9 Milliarden £ und trugen dazu bei, den Rückgang bei Impfstoffen auszugleichen.

Der gesamte Betriebsgewinn sank zu konstanten Wechselkursen um 16 %. GSK führte den Rückgang teilweise auf Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 328 Millionen £ und niedrigere sonstige Netto-Betriebserträge zurück. Der bereinigte Betriebsgewinn, eine angepasste Kennzahl, stieg um 5 %.

Jahresprognose bleibt bestehen

GSK bekräftigte seine Prognose für ein Umsatzwachstum von 3 % bis 5 % im Jahr 2026 sowie ein Wachstum von 7 % bis 9 % sowohl beim bereinigten Betriebsgewinn als auch beim bereinigten Gewinn je Aktie. Bei diesen Zahlen handelt es sich um Prognosen, nicht um bereits erzielte Ergebnisse.

Das Unternehmen erklärte eine Dividende von 17 Pence je Aktie für das dritte Quartal und teilte mit, für das Gesamtjahr eine Ausschüttung von 70 Pence zu erwarten.

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