Tech-Aktien erholten sich am 19. Oktober 2026 in den Vereinigten Staaten, doch die Erholung setzte sich im asiatischen Handel am 20. Oktober nicht fort. Der Nasdaq Composite legte am Montag um mehr als 1 % zu, während der südkoreanische Kospi am Dienstag um mehr als 4 % und der japanische Nikkei 225 um 1,6 % nachgaben.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • US-Technologieaktien erholten sich, nachdem Anleger eine Woche lang ihr Engagement in diesem Sektor reduziert hatten.
  • Die Märkte in Südkorea und Japan fielen am Dienstag trotz der Erholung in den USA.
  • NVIDIA kündigte geplante Investitionen in deutsche Start-ups an, während Jenny Lee von Granite Asia auf kürzere Vorbereitungszeiten für Börsengänge in Asien hinwies.

Inhaltsverzeichnis

Tech-Aktien entwickeln sich regional unterschiedlich

Technologieaktien trugen am Montag maßgeblich zum Anstieg des US-Marktes bei; NVIDIA, Tesla und Alphabet legten allesamt zu. Die Erholung folgte auf eine Woche, in der Anleger ihr Engagement in diesem Sektor reduziert hatten.

Die asiatischen Märkte entwickelten sich am Dienstag in die entgegengesetzte Richtung. Der technologieintensive südkoreanische Kospi verzeichnete die größten Verluste in der Region, während japanische Technologieaktien überwiegend nachgaben.

Die unterschiedlichen Sitzungsverläufe zeigen, dass sich die Erholung in den USA nicht zu einer breit angelegten Erholung in der Region entwickelt hatte. Die bereitgestellte Marktübersicht nennt keine einzelne Ursache für die Rückgänge in Asien und gibt nicht an, dass es sich um endgültige Schlussstände handelte.

WertDetails
NVIDIADie Aktien legten im US-Handel am 19. Oktober 2026 um 1,4 % zu.
TeslaDie Aktien stiegen in derselben Sitzung um 3,8 %.
AlphabetDie Aktien legten in derselben Sitzung um rund 1 % zu.

NVIDIA weitet seine Investitionspläne in Europa aus

Parallel zu den Marktbewegungen kündigte NVIDIA am 19. Oktober auf dem Invest in Germany Summit in Berlin geplante Investitionen in Agile Robots, Avelios Medical, Mirelo und Reflex Aerospace an.

Die geplanten Investitionen des Unternehmens in vier deutsche Start-ups sind Teil einer Zusage von knapp 10 Milliarden US-Dollar für ganz Europa. Diese umfassendere Zusage unterstützt Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen; sie ist nicht ausschließlich für die vier deutschen Unternehmen bestimmt.

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz forderte kleine und mittlere Unternehmen auf, ihre Industriedaten verstärkt für KI zu nutzen. NVIDIA und die deutsche Regierung vereinbarten außerdem, an einer Initiative zur Weiterentwicklung von KI-Modellen für Anwendungen in der physischen Welt zu arbeiten.

Asiatische Start-ups bereiten sich auf frühere Börsengänge vor

Die schwächere Handelssitzung an den asiatischen Aktienmärkten stand im Gegensatz zu Anzeichen von Interesse an Börsengängen. Jenny Lee, Senior Managing Partner bei Granite Asia, sagte, Unternehmen in der Region, die sich in einer späteren Entwicklungsphase befinden, bereiteten Börsengänge in jüngerem Alter vor.

„Im Durchschnitt beträgt die Haltedauer, bevor ein Unternehmen an die Börse geht, acht bis zehn Jahre“, sagte Lee. „Doch derzeit bereiten sich die späteren Unternehmen, die wir beobachten, tatsächlich auf Börsengänge vor, wenn sie vier bis fünf Jahre alt sind.“

Ihre Aussagen beziehen sich auf die Vorbereitungszeiten, nicht auf bereits erfolgte Börsengänge oder eine Garantie, dass diese Unternehmen den Markt erreichen werden.

Fazit

Die Erholung der US-Technologieaktien blieb von der schwächeren Sitzung in Asien am Dienstag getrennt. Das nächste geplante Unternehmensereignis ist die Keynote von NVIDIA-CEO Jensen Huang auf der GTC Berlin am 21. Oktober von 11:00 bis 13:00 Uhr MESZ.

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