Die Clarivate-Forschungsplattform Web of Science Research Intelligence wurde von mehr als 100 Institutionen in 25 Ländern und Regionen eingeführt, teilte das Unternehmen am 22. Oktober 2026 mit. Der Meilenstein folgt auf den Start der KI-nativen Plattform im Mai 2026.

Wichtige Erkenntnisse

  • Clarivate meldete mehr als 100 institutionelle Nutzer in 25 Ländern und Regionen.
  • Die Plattform verbindet kuratierte Forschungsdaten mit KI, um Entscheidungen zu Fördermitteln, Strategie und Wirkung zu unterstützen.
  • Die Monash University wechselte von der Entwicklungspartnerin zur Kundin und verwies auf ihre Erfahrung bei der Mitgestaltung der Plattform.

Inhaltsverzeichnis

Clarivate-Forschungsplattform erreicht einen Meilenstein bei der Nutzung

Clarivate präsentierte die Nutzerzahlen als Beleg für die wachsende Nachfrage nach KI-gestützter Forschungsintelligenz. Bar Veinstein, Präsident des Geschäftsbereichs Academia & Government, sagte, der Meilenstein spiegele den Bedarf von Forschungseinrichtungen an Instrumenten wider, die Entscheidungen zu Fördermitteln, Strategie und Wirkung unterstützen.

Web of Science Research Intelligence richtet sich an Forschungsbüros, Forschende und Bibliotheksteams. Zu den genannten Anwendungsbereichen zählen die Identifizierung von Fördermöglichkeiten, die Stärkung der Zusammenarbeit, die Unterstützung der institutionellen Strategie und der Nachweis der realen Wirkung von Forschung.

Universitäten schildern ihre Erfahrungen

An der australischen Monash University sagte Kathleen Smeaton, Direktorin für Sammlungen und Technologie, die Beteiligung als Entwicklungspartnerin habe der Institution Vertrauen in das Potenzial der Plattform gegeben. Sie nannte Forschungsstrategie, Benchmarking, die Suche nach Expertinnen und Experten sowie die Analyse der institutionellen Leistungsfähigkeit als relevante Anwendungsbereiche.

Smeaton sagte, Monashs Wechsel zur Kundin spiegele sowohl die Partnerschaft als auch den Glauben an den potenziellen Nutzen der Plattform für die Universität wider.

Hitoshi Takahashi, Forschungsadministrator an der Hiroshima University, sagte, die Plattform führe Funktionen zusammen, die zuvor getrennt genutzt worden seien. Er beschrieb ihre KI-gestützte Analyse in natürlicher Sprache als Möglichkeit, anspruchsvolle Forschungsbewertungen auch außerhalb des Kreises spezialisierter Nutzer zugänglich zu machen.

Entwicklung unter Einbeziehung der Forschungsgemeinschaft

Die Plattform basiert auf den verlegerneutralen Daten der Web of Science Core Collection. Bis zu ihrer Einführung hätten laut Clarivate mehr als 50 Entwicklungspartner und frühe Nutzer aus 20 Ländern an ihrer Gestaltung mitgewirkt.

Das Unternehmen erklärte, der Austausch mit Kunden fließe weiterhin in die Weiterentwicklung der Plattform ein.

Fazit

Die Ankündigung markiert einen frühen Meilenstein bei der Nutzung von Web of Science Research Intelligence. Hochschulnutzer beschreiben das Potenzial der Plattform, Forschungsanalysen zu bündeln und die institutionelle Planung zu unterstützen.

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