Die Blitzer in Los Angeles gingen am 26. Oktober 2026 mit 20 Kameras in der ersten Phase eines fünfjährigen Pilotprojekts in Betrieb. In den ersten 60 Tagen erhalten Fahrer zunächst Verwarnungen statt Bußgeldern, teilte das Verkehrsministerium von Los Angeles mit.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Die automatisierte Verkehrsüberwachung gilt für Fahrer, die mindestens 11 mph über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit fahren.
- Die Stadt plant, das Pilotprojekt auf 125 Kamerastandorte auszuweiten.
- Nach Angaben des Verkehrsministeriums werden die Kameras keine Gesichtserkennung einsetzen.
So funktionieren die Blitzer in Los Angeles
Die Kameras nehmen Bilder der hinteren Kennzeichen von Fahrzeugen auf, um Geschwindigkeitsverstöße festzustellen. Sie sind für Straßen vorgesehen, die als besonders gefährlich eingestuft wurden, darunter Schulzonen und Gebiete, in denen es schwere Unfälle gegeben hat.
Das kalifornische Assembly Bill 645 genehmigte Pilotprojekte zur automatisierten Geschwindigkeitsüberwachung in ausgewählten Städten, darunter Los Angeles. Die Initiative in Los Angeles wird voraussichtlich rund 38,5 Millionen US-Dollar kosten.
| Posten | Details |
|---|---|
| 11–15 mph über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit | 50 US-Dollar |
| 16–25 mph über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit | 100 US-Dollar |
| 26–99 mph über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit | 200 US-Dollar |
| Mehr als 100 mph über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit | 500 US-Dollar |
Bußgelder und Datenschutzbeschränkungen
Nach der anfänglichen 60-tägigen Verwarnungsphase richten sich die Sanktionen nach der erfassten Geschwindigkeit. Der angegebene Bußgeldkatalog sieht keine Sanktion für ein Fahrzeug vor, das exakt 100 mph über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit fährt.
Nach Angaben des Verkehrsministeriums werden Bilder, die nicht zu einem Verstoß führen, innerhalb von fünf Tagen gelöscht. Bilder im Zusammenhang mit Verstößen werden höchstens 60 Tage aufbewahrt.
Nächster Meilenstein
Der nächste bestätigte Meilenstein ist das Ende der anfänglichen 60-tägigen Verwarnungsphase. Danach sollen Bußgelder verhängt werden.
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