Die Produktion von Lion One in der Tuvatu-Goldmine auf Fidschi stieg im Quartal zum 30. September 2026. Im Aufbereitungsbetrieb wurden 3.796 Unzen Gold gewonnen, 15 % mehr als im Vorquartal. Die am 20. Oktober bekannt gegebenen vorläufigen Ergebnisse umfassten außerdem 882 Unzen aus dem Abbau von Lagerbeständen und aus Kohlelieferungen. Damit belief sich die gesamte Goldproduktion im Quartal auf 4.678 Unzen.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die Goldgewinnung in der Aufbereitungsanlage stieg im Quartalsvergleich um 15 %, da der höhere Durchsatz die niedrigere Gewinnungsrate ausglich.
- Der Abbau von Lagerbeständen und Kohlelieferungen erhöhten die Gesamtproduktion über die in der Aufbereitungsanlage gewonnene Menge hinaus.
- Ein neuer LM90-Untertagebohrer nahm den Betrieb auf, um Bohrungen in Zone 500 und der West Zone zu unterstützen.
Inhaltsverzeichnis
- Lion Ones Produktionszuwachs beruht auf höherem Durchsatz der Aufbereitungsanlage
- Lagerbestände erhöhen die Goldlieferung im Quartal
- Anlagenstillstände begrenzen die Untertageentwicklung
- Neuer Untertagebohrer zielt auf zwei Ressourcenbereiche
- Fazit
Lion Ones Produktionszuwachs beruht auf höherem Durchsatz der Aufbereitungsanlage
Die vorläufigen Betriebsergebnisse von Lion One für das Septemberquartal zeigten, dass die Goldgewinnung in der Aufbereitungsanlage von 3.291 Unzen im Juniquartal und 2.726 Unzen im Märzquartal gestiegen war. Das Septemberergebnis lag 39 % über dem Niveau vom März.
Die Anlage verarbeitete 32.588 Tonnen mineralisiertes Material, durchschnittlich etwa 354 Tonnen pro Tag. Der Durchsatz stieg gegenüber dem Vorquartal um 16,5 %, während der durchschnittliche Aufgabengehalt unverändert bei 4,3 Gramm Gold je Tonne blieb.
Die Gewinnungsrate sank von 84,9 % auf 83,8 %, ein Rückgang um 1,1 Prozentpunkte. Durch die Verarbeitung einer größeren Materialmenge konnte die Mine trotz des Rückgangs mehr Gold gewinnen. Die quartalsweise Anlagenauslastung erreichte 95,1 %.
| Position | Details |
|---|---|
| Anlagenauslastung im August | 97,4 % |
| Anlagenauslastung im September | 98,3 % |
| Verfügbarkeit der Jumbo-Bohrgeräte im Quartal | 59 % |
| Arbeitsunfälle mit Ausfallzeit | 1 im Septemberquartal |
| Vorfälle mit medizinischer Versorgung | 2 im Septemberquartal |
Lagerbestände erhöhen die Goldlieferung im Quartal
Die zusätzlichen 882 Unzen stammten aus Gold, das sich bereits in den Aufbereitungskreisläufen befand, sowie aus goldhaltiger Kohle, die zur Verarbeitung an einen externen Standort versandt wurde. Lion One erklärte, die insgesamt 4.678 Unzen stellten eine Rekordgoldlieferung von Tuvatu in einem Quartal dar.
Das Aufbereitungsteam arbeitete daran, die Bestände in den Kreisläufen durch eine verbesserte Schwerkraftaufbereitung und Kohle-Elution zu verringern. Außerdem entnahm es dem Laugungskreislauf rund 8,8 Tonnen Kohle und ersetzte diese durch frische Kohle.
Diese Unterscheidung ist beim Quartalsvergleich wichtig: Die Gesamtmenge umfasst den Abbau zuvor angesammelten Goldes und nicht nur Gold, das im Berichtszeitraum in der Aufbereitungsanlage gewonnen wurde.
Anlagenstillstände begrenzen die Untertageentwicklung
Die Entwicklung der Untertagemine belief sich auf insgesamt 1.539 Meter. Das waren weniger als die 1.660 Meter im Vorquartal, aber mehr als der Quartalsdurchschnitt von 1.445 Metern zwischen Januar 2025 und September 2026.
Lion One erklärte, die Kapitalentwicklung sei durch die Verfügbarkeit von Anlagen eingeschränkt gewesen; ungeplante Stillstandszeiten im September hätten die Jumbo-Bohrgeräte beeinträchtigt. Das Unternehmen bezeichnete den Zeitraum dennoch als sein drittstärkstes Quartal bei der Minenentwicklung seit Beginn des Abbaus Anfang 2024.
Die Unfallhäufigkeit verbesserte sich das zweite Quartal in Folge. Die Häufigkeit aller meldepflichtigen Vorfälle sank auf 1,83 Vorfälle je 200.000 geleistete Arbeitsstunden, nach 4,37 im Juniquartal und 6,55 im Märzquartal.
Neuer Untertagebohrer zielt auf zwei Ressourcenbereiche
Der neue untertägige Kernbohrer LM90 von Boart Longyear traf früher als geplant ein und nahm nach der Schulung der Bediener den Betrieb auf. Der Kauf war am 27. Juli 2026 angekündigt worden.
Das Unternehmen beabsichtigt, den Bohrer tief unter Tage für Bohrungen in Zone 500 und der West Zone einzusetzen, um die Erweiterung und Höherstufung der Ressourcen zu unterstützen. Laut Lion One ermöglicht die Anlage kürzere Bohrlöcher und verbesserte Schnittwinkel, mit dem Ziel, schneller und kostengünstiger zu bohren.
Mit der Neuanschaffung umfasst der aktive Fuhrpark nun vier Untertagebohrer und zwei Oberflächenbohrer. Diese Bohrziele sind weiterhin geplante Ergebnisse und keine bereits nachgewiesenen Ressourcenzugänge.
Fazit
Die vorläufigen Ergebnisse von Tuvatu zeigen eine höhere Goldproduktion in der Aufbereitungsanlage, während die Aufarbeitung von Lagerbeständen die Quartalslieferung zusätzlich steigerte. Im nächsten Schritt liegt der operative Schwerpunkt auf dem Bohrprogramm mit dem LM90 in Zone 500 und der West Zone; in der Mitteilung wurde kein Termin für Bohrergebnisse genannt.
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