Stromabschaltungen und -ausfälle in Kalifornien ließen am 15. Oktober 2026 rund 81.000 Kunden von Versorgungsunternehmen ohne Strom, da Trockenheit und starke Winde die Waldbrandgefahr erhöhten. Pacific Gas and Electric leitete vorsorgliche Abschaltungen in Nord- und Zentralkalifornien ein, während Southern California Edison zusätzliche Ausfälle in drei Bezirken meldete.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Knapp 62.000 Kunden von PG&E und weitere 19.000 Kunden von Southern California Edison waren ohne Strom.
  • PG&E benachrichtigte 90.000 Kunden über mögliche Unterbrechungen; diese Zahl bezeichnete nicht die Zahl tatsächlich erfolgter Abschaltungen.
  • Ein Buschbrand in Malibu führte zur sicheren Evakuierung von 38 Jugendlichen aus dem Campus Vernon Kilpatrick.

Inhaltsverzeichnis

Stromabschaltungen in Kalifornien erstrecken sich über mehrere Regionen

Pacific Gas and Electric teilte mit, dass am 15. Oktober knapp 62.000 Kunden in 26 Bezirken am Fuße der Sierra Nevada, im Weinbaugebiet und an der Central Coast ohne Strom waren. Der Versorger begann am Abend des 14. Oktober vorsorglich mit der Abschaltung der Stromversorgung.

Southern California Edison teilte separat mit, dass am 15. Oktober 19.000 Kunden in den Bezirken Los Angeles, Kern und Ventura ohne Strom waren. Die Zahlen beziehen sich auf Kunden der Versorgungsunternehmen, nicht auf einzelne Einwohner oder Schüler.

PG&E erklärte außerdem, 90.000 Kunden in 29 Bezirken darüber benachrichtigt zu haben, dass ihre Stromversorgung ausfallen könnte; mögliche Unterbrechungen könnten bis zum Nachmittag des 17. Oktober andauern. Diese Mitteilungen beschreiben eine mögliche Betroffenheit und keine zusätzlichen 90.000 bestätigten Stromausfälle.

AngabeDetails
Von PG&E-Ausfällen betroffene Gebiete26 Bezirke mit Stand vom 15. Oktober
Gebiete, in denen PG&E Kunden benachrichtigte29 Bezirke mit möglichen Unterbrechungen
Von Ausfällen betroffene Gebiete von Southern California EdisonBezirke Los Angeles, Kern und Ventura
Mögliches Zeitfenster für Unterbrechungen bei PG&EBis zum Nachmittag des 17. Oktober

Wetterbedingungen mit hoher Brandgefahr gefährden weiterhin die Stromversorgung

Versorgungsunternehmen schalten bei trockenen und windigen Bedingungen vorsorglich den Strom ab, um das Risiko zu senken, dass Anlagen Brände auslösen. Einige der schlimmsten Waldbrände Kaliforniens wurden durch Stromanlagen verursacht; die vorliegenden Informationen ließen jedoch keine Ursache für den Brand in Malibu erkennen.

Der National Weather Service warnte vor einem mittelschweren bis starken Santa-Ana-Windereignis. Für die San-Gabriel- und die Santa-Susana-Berge wurden Windgeschwindigkeiten von 20 bis 40 mph und Böen von 50 bis 70 mph prognostiziert. Die stärksten Winde wurden zwischen den Nachmittagen des 15. und 16. Oktober erwartet.

Eine Red-Flag-Warnung für Berggebiete der Bezirke Los Angeles und Ventura sollte bis in die Nacht des 16. Oktober in Kraft bleiben; für weitere Gebiete wurde mit anhaltend hoher Brandgefahr bis zum 17. Oktober gerechnet. Die Behörden von Los Angeles teilten mit, dass Feuerwehrkräfte und Ausrüstung im Vorfeld der Winde in Stellung gebracht würden.

Brand in Malibu erzwingt Evakuierung einer Jugendstrafanstalt

Der Buschbrand brach am 15. Oktober gegen 16:40 Uhr im Gebiet Encinal Canyon nahe dem Campus Vernon Kilpatrick aus und hatte bis zum Einbruch der Dunkelheit eine Fläche von rund 200 Acres erreicht.

Das Evakuierungsstatement des Bewährungsamts von Los Angeles County vom 15. Oktober bestätigte, dass 38 weibliche und genderdiverse Jugendliche wegen des Bryson-Canyon-Brandes sicher vom Campus in die Barry J. Nidorf Juvenile Hall/SYTF in Sylmar gebracht wurden.

Das Amt erklärte, Mitarbeiter stünden den Jugendlichen unterstützend zur Seite und Eltern sowie Erziehungsberechtigte würden direkt benachrichtigt. Weitere Informationen sollten veröffentlicht werden, sobald sie verfügbar seien.

Fazit

Der nächste angesetzte Meilenstein war das mögliche Ende des Unterbrechungszeitraums von PG&E am Nachmittag des 17. Oktober. Dieses Zeitfenster legte keinen bestätigten Zeitpunkt fest, zu dem die Stromversorgung für alle betroffenen Kunden wiederhergestellt sein würde.

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