Apples iPhone Duo kam am 23. Oktober 2026 in wichtigen Märkten zu einem Preis von rund 2.000 US-Dollar in die Läden. Die anfängliche Nachfrage überstieg das verfügbare Angebot. Apples erstes faltbares iPhone ist in mehreren Ländern stark vergriffen; schon wenige Minuten nach Beginn der Vorbestellungen verschoben sich die Lieferprognosen auf Ende Januar 2027.
Wichtige Erkenntnisse
- Apple begrenzte Vorbestellungen auf zwei Geräte pro Käufer, während sich die Lieferprognosen bis in den Januar erstreckten.
- Laut der Prognose von IDC wird Apple 2026 einen größeren Anteil am Wert des Marktes für faltbare Smartphones als an den Stückzahlen erreichen.
- Die anfänglichen Angebotsengpässe lassen offen, wie groß die anhaltende Nachfrage und die tatsächlichen Verkäufe ausfallen werden.
Inhaltsverzeichnis
- iPhone Duo kommt mit einem langen Auftragsrückstand auf den Markt
- IDC prognostiziert eine starke Position im Premiumsegment
- Das neue Format bringt Abwägungen bei Hard- und Software mit sich
- Fazit
iPhone Duo kommt mit einem langen Auftragsrückstand auf den Markt
Apples Ankündigung zur Einführung des iPhone Duo legte den 16. Oktober als Beginn der Vorbestellungen und den 23. Oktober als Verkaufsstart fest. Mit der Ankündigung vom 9. September stellte Apple ein neues Faltdesign mit separaten Innen- und Außendisplays vor und erweiterte damit sein Smartphone-Angebot um faltbare Geräte.
Die Begrenzung auf zwei Geräte pro Kauf und die rasch länger werdenden Lieferzeiten deuten auf einen durch das Angebot eingeschränkten Marktstart hin. Käufer mussten bei Bestellungen mit Wartezeiten rechnen, die deutlich über den Verkaufsstart im Oktober hinausgingen; die Verfügbarkeit variierte jedoch je nach Markt.
Der Auftragsrückstand zeigt, dass die Nachfrage den zum Marktstart verfügbaren Bestand überstieg. Er belegt jedoch weder, wie viele Geräte Apple verkauft hat, noch, wie schnell die Produktion ausgeweitet werden kann. Apple nannte weder eine Gesamtzahl der ausgelieferten Geräte noch einen Zeitplan zur Behebung des Engpasses.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Prozessor | Apple A20 Pro. |
| Gehäuse | Gehäuse aus Titan der Güteklasse 5. |
| Authentifizierung | Touch ID in die Seitentaste integriert. |
| Konnektivität | Weltweit ausschließlich mit eSIM. |
IDC prognostiziert eine starke Position im Premiumsegment
IDC schätzt, dass Apple 2026 bei 31 % der verkauften Geräte 44 % des Marktwerts für faltbare Smartphones auf sich vereinen wird. Die Differenz deutet auf einen erwarteten Absatzmix hin, der im Vergleich zur gesamten Kategorie stärker auf höherpreisige Geräte ausgerichtet ist.
IDC erwartet zudem, dass Apple 2027 bei faltbaren Smartphones sowohl nach Wert als auch nach Absatz führend sein wird. Dabei handelt es sich um Prognosen, nicht um bereits erreichte Marktanteile oder eine Absatzprognose von Apple.
Für Anleger ist diese Unterscheidung wichtig: Ein Premiumpreis kann einen hohen Anteil am Marktwert ermöglichen, ohne dass der Anteil an den verkauften Geräten entsprechend hoch ist. Allein der Marktstart belegt noch nicht, welchen Umsatzbeitrag das Produkt letztlich leisten wird.
Das neue Format bringt Abwägungen bei Hard- und Software mit sich
Das Duo kombiniert ein 7,6-Zoll-Innendisplay mit einem 5,4-Zoll-Außendisplay. Apple zufolge ist iOS 27 an das faltbare Format angepasst und unterstützt zwei Apps nebeneinander, wodurch der größere Bildschirm über die reine Anzeige von Inhalten hinaus einen praktischen Nutzen erhält.
Die Anpassung von Apps bleibt ein wichtiger Bestandteil der Nutzererfahrung. Apple zufolge sind die eigenen Apps optimiert; außerdem nennt das Unternehmen Drittanbieter-Apps, die das Design bereits nutzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede App an das neue Bildschirmformat angepasst ist.
Das rückseitige Kamerasystem umfasst eine Haupt- und eine Ultraweitwinkelkamera. Apple beschreibt eine in die Hauptkamera integrierte 2-fach-Teleoption in optischer Qualität und keine separate dedizierte Telekamera.
Fazit
Mit dem Start des iPhone Duo tritt Apple in den Markt für faltbare Smartphones ein; dessen letztliche Größenordnung steht jedoch noch nicht fest. Die nächste praktische Bewährungsprobe ist die Auslieferung der Bestellungen: Die Lieferprognosen reichen bereits bis in den Januar 2027, und Apple hat keinen Termin genannt, bis zu dem das Angebot mit der Nachfrage Schritt halten soll.
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