Die Ergebnisse von Nexam für das dritte Quartal 2026 zeigten niedrigere Umsätze und einen Wechsel zu einem negativen EBITDA trotz einer Verbesserung der Bruttomarge. Die am 16. Oktober veröffentlichten Ergebnisse weisen einen Nettoumsatz von 41,607 Millionen SEK aus, 9 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Das EBITDA sank auf einen Verlust von 2,546 Millionen SEK, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 761.000 SEK erzielt worden war.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Die Bruttomarge stieg von 46 % auf 49 %, das EBITDA wurde jedoch negativ.
  • Der Umsatz von Performance Masterbatch legte um 2 % zu, während der Umsatz von Performance Chemicals um 20 % zurückging.
  • Die zum Quartalsende verfügbare Liquidität umfasste ungenutzte Kreditlinien in Höhe von 25 Millionen SEK und nicht nur Bankguthaben.

Inhaltsverzeichnis

Nexam-Ergebnisse zeigen Margenverbesserung bei rückläufigem Umsatz

In Nexam Chemicals Ergebnisveröffentlichung für das dritte Quartal 2026 wurde ein Nettoumsatz von 41,607 Millionen SEK ausgewiesen, verglichen mit 45,499 Millionen SEK im entsprechenden Quartal 2025. Die Bruttomarge verbesserte sich um drei Prozentpunkte auf 49 %.

Die höhere Bruttomarge bedeutet, dass dem Unternehmen nach den in dieser Kennzahl berücksichtigten Kosten ein größerer Anteil des Umsatzes verblieb. Sie führte jedoch nicht zu einem positiven EBITDA: Das Quartalsergebnis vor Abschreibungen verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,307 Millionen SEK. Die Mitteilung enthielt keine detaillierte Erklärung für diese Veränderung.

PostenEinzelheiten
Operativer Cashflow im dritten Quartal-2,440 Millionen SEK gegenüber 8,175 Millionen SEK im dritten Quartal 2025.
Gewinn je Aktie im dritten Quartal-0,06 SEK vor und nach Verwässerung gegenüber -0,05 SEK im Vorjahr.
Bankguthaben zum Quartalsende16,743 Millionen SEK.
Nicht genutzte Kontokorrentlinie zum Quartalsende25 Millionen SEK.

Geschäftsbereiche entwickeln sich gegenläufig

Performance Masterbatch steigerte den Umsatz gegenüber dem dritten Quartal 2025 um 2 %, während Performance Chemicals einen Rückgang von 20 % verzeichnete. Die gegensätzlichen Ergebnisse zeigen, dass die Umsatzschwäche des Konzerns nicht beide Geschäftsbereiche gleichermaßen betraf.

Nexam meldete außerdem erste Bestellungen von Vertriebspartnern unter anderem in Frankreich und der Türkei. Die Mitteilung nannte den Wert dieser Bestellungen nicht, weshalb sich ihr Beitrag zum Umsatz nicht beziffern lässt.

Cashflow schwächer, Kreditlinie stützt Liquidität

Der operative Cashflow war im Quartal negativ, verglichen mit einem positiven Mittelzufluss im Vorjahr. Auch der Gewinn je Aktie verschlechterte sich, wie aus der Tabelle hervorgeht.

Nexam meldete zum Quartalsende eine verfügbare Liquidität von 41,743 Millionen SEK. Dieser Betrag setzte sich aus Bankguthaben und einer nicht genutzten Kontokorrentlinie zusammen; er ist daher nicht als ausschließlich auf Bankkonten gehaltenes Bargeld zu verstehen. Zu Beginn des Geschäftsjahres beliefen sich die Bankguthaben auf 12,168 Millionen SEK und die nicht genutzte Kontokorrentlinie auf 13,703 Millionen SEK.

Fazit

Das Quartal war geprägt von einer höheren Bruttomarge bei zugleich rückläufigem Umsatz, negativem EBITDA und einem Mittelabfluss aus dem operativen Geschäft. Künftige Ergebnisse werden zeigen, ob die Margenverbesserung neben einer Erholung der Rentabilität und der Mittelgenerierung aufrechterhalten werden kann.

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