Die Erzeugerpreise in Slowenien stiegen im September 2026 gegenüber dem Vorjahresmonat um 3,9 %, nach 3,5 % im August. Damit fiel der jährliche Anstieg so stark aus wie seit Juli 2023 nicht mehr. Die am 21. Oktober vom Statistischen Amt der Republik Slowenien veröffentlichten endgültigen Zahlen zeigten einen geringeren monatlichen Zuwachs von 0,1 %, verglichen mit 0,3 % im August.
Wichtigste Erkenntnisse
- Die jährliche Erzeugerinflation beschleunigte sich, während sich das monatliche Preiswachstum verlangsamte.
- Die Preise für Inlandsverkäufe stiegen stärker als die für Verkäufe ins Ausland.
- Bei den wichtigsten Industriegruppen verzeichnete Energie den größten jährlichen Anstieg.
Inhaltsverzeichnis
- Erzeugerpreise in Slowenien zeigen uneinheitliche Dynamik
- Preise im Inland und auf Exportmärkten entwickeln sich unterschiedlich
- Grundmetalle verzeichnen den stärksten jährlichen Anstieg in der Industrie
- Fazit
Erzeugerpreise in Slowenien zeigen uneinheitliche Dynamik
Der jährliche Anstieg im September war der stärkste seit Juli 2023, als die Erzeugerpreise um 4,1 % zulegten. Die Preise steigen seit Februar 2025 im Jahresvergleich.
Die Veröffentlichung zu den Erzeugerpreisen für September 2026 des Statistikamts wies in allen vier wichtigen Industriegruppen Zuwächse aus. Energie und Vorleistungsgüter verzeichneten ein stärkeres jährliches Wachstum als Investitionsgüter und Konsumgüter.
Die Jahres- und Monatswerte beleuchten unterschiedliche Aspekte: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise schneller, doch der Anstieg gegenüber dem unmittelbar vorhergehenden Monat hatte sich abgeschwächt.
| Position | Einzelheiten |
|---|---|
| Energie | September 2026: plus 6,2 % im Jahresvergleich; plus 1,9 % im Monatsvergleich. |
| Vorleistungsgüter | September 2026: plus 5,7 % im Jahresvergleich; minus 0,2 % im Monatsvergleich. |
| Investitionsgüter | September 2026: plus 3,3 % im Jahresvergleich; plus 0,7 % im Monatsvergleich. |
| Konsumgüter | September 2026: plus 1,0 % im Jahresvergleich; minus 0,2 % im Monatsvergleich. |
Preise im Inland und auf Exportmärkten entwickeln sich unterschiedlich
Die Erzeugerpreise für Waren, die auf dem Inlandsmarkt verkauft wurden, stiegen gegenüber September 2025 um 4,6 %. Bei Waren, die auf ausländischen Märkten verkauft wurden, betrug der Anstieg 3,2 %. Auf den Auslandsmärkten legten die Preise für Verkäufe in Länder des Euroraums um 3,7 % und für Verkäufe außerhalb des Währungsgebiets um 2,0 % zu.
Die Monatswerte zeigten eine deutlichere Divergenz. Die Preise am Inlandsmarkt stiegen gegenüber August um 0,5 %, während die Preise auf ausländischen Märkten um 0,3 % sanken. Die Preise für Verkäufe in Märkte des Euroraums gingen um 0,3 % zurück, jene für Märkte außerhalb des Euroraums um 0,2 %.
Grundmetalle verzeichnen den stärksten jährlichen Anstieg in der Industrie
Unter den einzelnen Branchen verzeichnete die Herstellung von Grundmetallen mit 14,3 % den größten jährlichen Preisanstieg. Die sonstige Herstellung folgte mit 14,1 %, während die Preise für Leder und Lederwaren um 10,2 % stiegen.
In einigen Branchen gingen die Preise zurück. Die Preise für die Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Wasser sanken im Jahresvergleich um 4,0 %, jene für die pharmazeutische Herstellung um 1,7 % und jene für die Herstellung von Nahrungsmitteln um 0,5 %.
Strom verzeichnete mit 2,6 % den größten monatlichen Anstieg. Die Preise für Grundmetalle sanken trotz ihres starken jährlichen Anstiegs gegenüber August um 1,1 %. Dies veranschaulicht, dass sich kurzfristige Entwicklungen von den Veränderungen im Jahresvergleich unterscheiden können.
Fazit
Die Erzeugerpreise in Slowenien beendeten den September mit einer stärkeren jährlichen Inflation, aber einem langsameren monatlichen Wachstum. Die nächsten Monatsdaten werden zeigen, ob die gegenläufige Entwicklung steigender Inlandspreise und sinkender Preise auf ausländischen Märkten anhält.
Weitere Nachrichten lesen
Weitere Nachrichten von FinanceVelix
Haftungsausschluss
Dieser Artikel von FinanceVelix enthält allgemeine Informationen und stellt keine persönliche Finanz-, Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Marktpreise, Zinssätze und wirtschaftliche Bedingungen können sich ändern; Anlagen sind mit Verlustrisiken verbunden. Die Angaben entsprechen dem zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren Informationsstand und können sich ändern. Prüfen Sie wichtige Informationen eigenständig und ziehen Sie bei Bedarf eine qualifizierte Fachperson hinzu. Die Erwähnung eines Vermögenswerts, eines Unternehmens oder einer Dienstleistung ist keine Empfehlung.




