US-Aktien eröffneten am 23. Oktober 2026 schwächer. Technologiewerte gerieten unter Verkaufsdruck, während der Preis für West Texas Intermediate (WTI) über 100 US-Dollar je Barrel stieg. Der Rückgang fiel mit Sorgen über den Konflikt zwischen den USA und dem Iran zusammen, auch wenn sich allein aus den Kursbewegungen zur Eröffnung nicht ableiten lässt, in welchem Ausmaß die geopolitischen Entwicklungen zum Rückgang beitrugen.

Die wichtigsten Punkte

  • Alle drei großen US-Aktienindizes gaben im frühen Handel nach.
  • Microsoft und Meta verloren leicht, während auch KI-bezogene Aktien unter Verkaufsdruck gerieten.
  • WTI-Rohöl stieg um 1,4 % auf 100,90 US-Dollar je Barrel.

Inhaltsverzeichnis

US-Aktien geben zum Handelsauftakt nach

Der Nasdaq Composite verzeichnete in der ersten Momentaufnahme den stärksten prozentualen Rückgang der drei großen Indizes. Auch der S&P 500 fiel, während der Dow Jones Industrial Average 521 Punkte verlor.

Microsoft und Meta verzeichneten zum Handelsauftakt leichte Rückgänge. Der Verkaufsdruck weitete sich auch auf Unternehmen mit Bezug zu künstlicher Intelligenz aus, darunter CoreWeave. Für diese einzelnen Aktien wurden jedoch keine genauen prozentualen Veränderungen zum Handelsauftakt angegeben.

Die Unterscheidung zwischen Eröffnungskursen und Schlussständen ist wichtig: Diese Zahlen beschreiben den Beginn der Sitzung am 23. Oktober und nicht die Entwicklung des Marktes über den gesamten Handelstag. Sie zeigen eine breit angelegte anfängliche Schwäche, belegen aber nicht, ob der Verkaufsdruck bis zum Nachmittag anhielt.

PositionAngaben
S&P 500Im frühen Handel um 0,6 % gesunken
Dow Jones Industrial AverageIm frühen Handel um 521 Punkte bzw. 1 % gesunken
Nasdaq CompositeIm frühen Handel um 5 % gesunken

Öl verstärkt das angespannte Marktumfeld

WTI-Rohöl stieg um 1,4 % auf 100,90 US-Dollar je Barrel, während Sorgen über die Spannungen zwischen den USA und dem Iran mit dem Rückgang der Aktienmärkte einhergingen. Der Anstieg des Ölpreises über 100 US-Dollar war eine separate Entwicklung am Rohstoffmarkt und kein Beleg für eine einheitliche Reaktion aller Aktien.

Zur historischen Einordnung bildet die Zeitreihe der WTI-Spotpreise in Cushing der US-Energieinformationsbehörde die Preise in US-Dollar je Barrel ab. Diese Spotpreis-Historie ist von einer untertägigen Marktpreisnotierung zu unterscheiden und bestätigt weder unabhängig den Preis vom 23. Oktober noch dessen Ursache.

Fazit

Der nächste wichtige Orientierungspunkt ist der Handelsschluss am 23. Oktober. Dann wird sich zeigen, ob die US-Aktien ihre anfänglichen Verluste hielten. Die frühen Notierungen sollten nicht als endgültige Tagesergebnisse betrachtet werden.

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